Die ZSC Lions gewannen in der Saison 2013/2014 11 Spiele in Serie und stellten damit einen Rekord auf. Der SC Bern ist auf gutem Weg diesen Rekord einzustellen oder sogar zu übertreffen. Gegen Lugano können die Berner den 11. Sieg in Folge holen.
Ein Erfolgsfaktor für den amtierenden Schweizer Meister ist seine Diszipliniertheit. In 14 Spielen holte Bern bisher 108 Strafminuten, das sind 7,7 Minuten im Schnitt pro Spiel. Kein anderes Team holt weniger Strafen. Die «Big Bad Bears» scheinen Vergangenheit.
Ausgerechnet Scherwey straffrei
Sinnbildlich für den Wandel steht Tristan Scherwey. Der für sein Temperament bekannte Stürmer hat in dieser Saison noch nie eine Strafe kassiert und sammelte bisher 11 Skorerpunkte.
Im Spitzenkampf gegen Lugano wird die Selbstbeherrschung des Angreifer einem neuerlichen Test unterzogen werden.
Lugano letzter SCB-Bezwinger
Denn beim letzten Aufeinandertreffen gab es 16 Strafminuten auf Seiten der Berner und 28 bei den Tessinern. Lugano holte sich dennoch den Sieg im Penaltyschiessen und ging als letztes Team gegen den SCB als Sieger vom Eis.
Für Bern geht es aber nicht nur um die Siegesserie, sondern auch um die Vormachtstellung in der Liga. Mit einem Sieg können die Berner Lugano bis auf acht Punkte distanzieren.
Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 20.10.2017, 22:15 Uhr