«Scherwey muss ich immer wieder die Regeln erklären»

Furchtlose Anführer im Test: Die NL-Captains stellen sich vor dem Saisonstart am Donnerstag unseren Fragen. Heute Teil I mit Bern, Zug, Freiburg und Biel.

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Bildlegende: Berner Erfolgsmann Simon Moser feierte im Frühling den Titel, nun ist er Captain. EQ Images

Ab Donnerstag herrscht wieder Eiszeit. Für die 12 Captains der National League heisst das: antreiben, aufmuntern, vorleben. Und vor dem ersten Puckeinwurf 3 Fragen von uns beantworten. Im 1. Teil: Simon Moser, Raphael Diaz, Julien Sprunger und Mathieu Tschantré.

    • 1.
      Was nervt am meisten am Captain-Amt?
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      Bildlegende: Mathieu Tschantré Keystone

      • Simon Moser (SCB): «Die Medientermine mit den immer gleichen Fragen. Aber ich weiss natürlich, dass das dazu gehört. Und dann ist da noch Tristan Scherwey. Dem muss ich immer wieder die Regeln erklären.»
      • Raphael Diaz (EVZ): «Dass man bei Freundschaftspielen unter den Captains einen Wimpel austauschen muss. ;) Ich glaube, das könnte auch ein Betreuer übernehmen.»
      • Julien Sprunger (Gottéron): «Wenn man zu den Schiedsrichtern gehen muss, sie aber nicht auf die Sache eingehen wollen. Ich will unterstreichen, dass es selten vorkommt und sie normalerweise offen sind für Diskussionen. Aber manchmal eben nicht, und dann ist es nicht einfach, ruhig zu bleiben.
      • Mathieu Tschantré (Biel): «Dass alle das Gefühl haben, wir wüssten alles.»
    • 2.
      Von welchem Klub stammte dein allererstes Trikot?
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      Bildlegende: Raphael Diaz Keystone

      • Simon Moser: «Das war ein Dress der Colorado Avalanche. Meine Eltern haben es mir geschenkt. Ich war vor allem ein Fan von Peter Forsberg.»
      • Raphael Diaz: «Vom EVZ. Ich bekam es zum Geburtstag von meinen Eltern. Auf der Rückseite des Shirts war kein Name drauf, damit alle Unterschriften Platz hatten.
      • Julien Sprunger: «Montreal Canadiens. Es war ein Geschenk eines Freundes meiner Tante. Er wusste, dass ich Eishockey spielte, und reiste öfter nach Kanada.»
      • Mathieu Tschantré: «EHC Biel – Gaston Gingras!!»
    • 3.
      Wer sollte eine mögliche Titelprämie in die Modeberatung stecken?
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      Bildlegende: Julien Sprunger EQ Images

      • Simon Moser: «Das bin ich. Aber es trifft auch sehr auf Eric Blum zu. Er glaubt immer, er sei am besten angezogen, doch meistens passt es nicht.»
      • Raphael Diaz: «Robin Grossmann. Er hat einen super Kleidungsstil, an dem man nichts aussetzen kann. Aber die Farben, die er manchmal trägt – uufff – da könnte er sich sicher etwas Neues kaufen mit den Prämien.»
      • Julien Sprunger: «Ich nenne keine Namen ;-) Aber ich konstatiere, dass die Nordamerikaner sich anders kleiden als wir Europäer. Und ich bin kein grosser Fan ihres Stils. Einmal haben wir ein Umstyling mit Greg Mauldin versucht. Er hat sich Mühe gegeben, es hat aber nicht lange Früchte getragen.»
      • Mathieu Tschantré: «Maxime Baud. Der hat seinen eigenen Style.»
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4:12 min, aus sportpanorama vom 3.9.2017