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Legende: Audio Weber: «Vor allem bei Lugano bin ich überrascht» abspielen. Laufzeit 00:11 Minuten.
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SRF-Experte zu Lugano & Ambri Weber: «Zur grossen Wende wird es nicht kommen»

SRF-Experte Christian Weber nennt die Gründe, wieso sowohl Lugano wie auch Ambri kurz vor dem Saisonende stehen.

Die Vorfreude im ganzen Kanton war riesig. Erstmals seit 5 Jahren konnten sich wieder beide Tessiner Eishockey-Klubs für die Playoffs qualifizieren. Von Lugano hatte dies erwartet werden können, Ambri überraschte die Konkurrenz.

7 Tage später sieht alles anders aus. Von Vorfreude keine Spur, die Ernüchterung hat sich breit gemacht. Sowohl Lugano gegen Zug wie auch Ambri gegen Biel liegen in ihren Viertelfinal-Serien mit 0:3 in Rückstand. Am Samstag droht das Saisonende. Wir haben bei unserem Experten Christian Weber nach den Gründen des schlechten Playoff-Auftakts gefragt.

Zug - Lugano

  • Hauptgrund: «Der Torhüter. Elivs Merzlikins hat in keinem der 3 Spiele sein Potenzial ausschöpfen können. Er ist zu unkonstant (84% Fangquote, Anm.d.Red.). Guten Phasen folgt jeweils ein Aussetzer. Er muss sich steigern, sonst ist die Serie zu Ende.»
  • Weitere Faktoren: «Maxim Lapierre ist bislang nicht zu sehen. Letztes Jahr war er zusammen mit Grégory Hofmann die treibende Kraft. Jani Lajunen macht viel für das Team. Aber von den Ausländern muss mehr kommen.»
Legende: Video Spiel 3: Lugano nahe am Break, doch Zug gewinnt spektakulär abspielen. Laufzeit 04:42 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.03.2019.

Programm-Hinweis

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Am Samstag sind Sie bei Lugano - Zug ab 19:55 Uhr live auf srf.ch/sport dabei. Auf SRF zwei zeigen wir Ihnen ab 19:45 Uhr Spiel 4 aus der Serie Genf - Bern. Beide Partien sind auch in der SRF Sport App zu sehen.

Biel - Ambri

  • Hauptgrund: «Vielleicht ist der Druck auf der Parade-Linie um Dominik Kubalik, Dominic Zwerger und Marco Müller schlicht zu gross. Sie tritt zwar offensiv in Erscheinung, vernachlässigt aber die Defensive (Kubalik hat eine Minus-4-Bilanz, Zwerger und Müller Minus 3, Anm.d.Red.).»
  • Weitere Faktoren: «Mittlerweile steht Ambri gegen Biel bei 7 Niederlagen in Folge. Das hat zu 100 Prozent einen mentalen Effekt. Ein Problem ist auch, dass Biel die Leichtigkeit und Lockerheit von Anfang Saison wieder gefunden hat.»
Legende: Video Spiel 3: Ambri aufopfernd – Biel abgeklärt abspielen. Laufzeit 04:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.03.2019.

Gibt es keine Hoffnung mehr?

  • Lugano: «Die grosse Wende wird nicht eintreffen. Zug agiert zu abgeklärt, Goalie Tobias Stephan spielt gut und mit Dominic Lammer haben sie den bislang besten Spieler der Serie in den eigenen Reihen. Ich kann mir vorstellen, dass Lugano am Samstag gewinnt. Mehr wird Zug nicht zulassen.»
  • Ambri: «Nein, es reicht einfach nicht vom Potenzial her. Aber auch Ambri wird am Samstag vor dem eigenen, fantastischen Publikum eine gute Chance haben, zu gewinnen. Mehr als ein siegreiches Spiel wird es aber auch hier für die Tessiner nicht absetzen. Spiel 5 ist das Maximum.»

Sendebezug: sportlive, srf.ch/sport, 19:55 Uhr, 14.03.2019

3 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Trimarchi  (Ad Infinitum)
    Nichts für ungut bei der Ambri Mannschaft, aber ich bin froh wenn ich ihren unverschämten, münzwerfenden, kindischen Fanclub nicht mehr sehen und ertragen muss.
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  • Kommentar von Silvia Wimmer  (silvia wimmer)
    Wie kommt Christian Weber darauf, dass Biel die Leichtigkeit der ersten Qualifikationshäfte wiedergefunden hat? Biel führte die Tabelle während 28 Runden an. Von der damaligen Form ist Biel weit entfernt. Wie jedes Jahr kann Biel die Form nicht halten, sobald eine Reihe von erfolgreich aufgebauten Spielern mitten in der Saison abgeworben werden und Verträge für die ferne Zukunft unterschreiben. Der Effekt war auch dieses Jahr überdeutlich und wird vom Bieler Sportchef in der NZZ bestätigt.
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    1. Antwort von Silvia Wimmer  (silvia wimmer)
      An alle, die ablehnen: Wie schaut Ihr das an? Was ist Eure Meinung dazu, dass mitten in der Saison die Spieler durch Agenten zu Vertragsabschlüssen bei anderen Klubs gedrängt werden können? Martin Steinegger in der NZZ vom 14.3.2019: "Der eine oder andere Abgang hat mehr Unruhe in das Team gebracht, als ich es erwartet habe". Steinegger ist einer der kompetentesten seines Fachs. Er wurde auch schon als bester Sportchef der Liga bezeichnet und weiss bestimmt wovon er redet.
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