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Strichkampf-Finale Warum Lausanne zittern muss und Genf hoffen darf

Die letzten 3 Runden im Strichkampf stehen an. Wer trifft noch auf wen? Und was spricht für wen? Hier finden Sie die Übersicht.

Der Strichkampf hat sich zuletzt noch einmal zugespitzt. Zwischen dem drittplatzierten Lausanne und dem neuntplatzierten Freiburg liegen nur 6 Punkte.

Die Tabelle der National League
Legende: Spannung pur So präsentiert sich die Tabelle 3 Runden vor Schluss. SRF

Nun geht es ans Eingemachte: Es stehen die letzten 3 Quali-Runden an. Wer trifft noch auf wen? Und was spricht für wen im Strichkampf? Wir liefern die Übersicht:

3. Lausanne (77 Punkte)

  • Restprogramm:

Biel (a), Freiburg (h), SCL Tigers (a)

  • Das spricht für Lausanne:

7 Siege aus den letzten 9 Spielen und 6 Punkte Reserve auf den Strich. Die Form stimmt bei den Waadtländern, Ausrutscher können sie sich auch noch leisten. Eine komfortable Ausgangslage.

  • Das spricht gegen Lausanne:

Unerklärliche Ausrutscher wie beim 0:7 vor 10 Tagen gegen Lugano und 3 Gegner im Restprogramm, die ebenfalls noch um die Playoff-Teilnahme kämpfen.

Legende: Video Lausanne kommt gegen Lugano unter die Räder abspielen. Laufzeit 03:04 Minuten.
Aus sportaktuell vom 19.02.2019.

4. Biel (76 Punkte)

  • Restprogramm:

Lausanne (h), Genf (a), Davos (a)

  • Das spricht für Biel:

Die Formkurve: Zuletzt 3 Siege in Serie, 2 gewonnene Strichkämpfe und ein überzeugendes 5:1 gegen Zug. Mit einem Heimsieg gegen Lausanne wären die Seeländer wohl sämtliche Playout-Sorgen los.

  • Das spricht gegen Biel:

Schon mehrfach wiegte sich Biel in falscher Sicherheit, liess nach und geriet prompt in Teufels Küche bzw. in den Strichkampf. Eine Niederlage gegen Lausanne, und schon wäre Feuer unter dem Dach. Und dann stünden noch 2 äusserst unbequeme Auswärtsspiele an.

5. SCL Tigers (75 Punkte):

  • Restprogramm:

Rapperswil (a), Bern (h), Lausanne (h)

  • Das spricht für die SCL Tigers:

Das Restprogramm: Wird der Pflichtsieg bei Schlusslicht Rapperswil eingefahren, geht man mit 4 Punkten Reserve und 2 Heimspielen in die letzten 2 Runden.

  • Das spricht gegen die SCL Tigers:

Die mangelnde Chancenauswertung und die Formkurve. Trotz drückender Überlegenheit im letzten Drittel und in der Verlängerung gab es für die Tigers am Dienstag bei den ZSC Lions (1:2 n.P.) nur einen Punkt. Belohnen sich die Langnauer weiterhin so schlecht für ihren Aufwand, könnte es nochmals eng werden. Zuletzt resultierten ausserdem 4 Niederlagen in Serie.

Legende: Video Überlegene Tigers müssen sich dem ZSC dennoch geschlagen geben abspielen. Laufzeit 05:45 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.02.2019.

6. Ambri (73 Punkte)

  • Restprogramm:

Davos (h), Zug (a), Lakers (h)

  • Das spricht für Ambri:

Die Moral und die Motivation: Nach 2 bitteren Pleiten in den Strichduellen mit Freiburg und Biel gewannen die Leventiner in Lausanne 2:1. Das Team ist intakt. Es winken ausserdem die ersten Playoffs seit 2014 und erstmals seit 1999 wieder ein besserer Tabellenplatz in der Quali als Lugano. Im Restprogramm stehen zudem 2 Heimspiele gegen die beiden schlechtesten Teams der Liga.

  • Das spricht gegen Ambri:

Mit dem grossen Ziel vor Augen könnten die Beine plötzlich etwas schwerer werden. Man spürt den heissen Atem von Lugano im Nacken, die Arbeit einer gesamten Saison könnte in nur 3 Spielen den Bach runter gehen. Gut möglich, dass die Nervosität steigt.

7. Lugano (72 Punkte)

  • Restprogramm:

Zug (h), Davos (a), Bern (h)

  • Das spricht für Lugano:

Die Formkurve: 4 Siege aus den letzten 5 Partien, der Sprung über den Strich, das gibt Schub. Dazu kommt die grosse Ausgeglichenheit im Kader. Jede Linie kann Druck erzeugen und Tore schiessen. 12 verschiedene Spieler trugen sich in den letzten 5 Partien in die Torschützenliste ein.

  • Das spricht gegen Lugano:

Das Restprogramm: Es warten noch die beiden Topteams auf Lugano. Ausserdem könnten die Ausländer produktiver sein, auch wenn Klasen und Co. zuletzt aufstrebende Tendenz gezeigt haben.

8. ZSC Lions (71 Punkte)

  • Restprogramm:

Bern (a), Rapperswil (h), Genf (a)

  • Das spricht für die ZSC Lions:

Die Qualität im Kader: Die Lions sind so stark besetzt, dass sie jederzeit jeden Gegner bezwingen können. Zudem weisen sie in den Saisonvergleichen mit den direkten Strichkonkurrenten Freiburg und Lugano die bessere Bilanz auf, was in der Endabrechnung Gold wert sein könnte.

  • Das spricht gegen die ZSC Lions:

Die Verunsicherung und das Restprogramm: Auch unter dem neuen Trainer Arno Del Curto haben es die Lions nicht geschafft, Konstanz in ihre Auftritte zu bringen. Auch die nächsten Gegner wecken keine positiven Erinnerungen. Gegen Bern gingen sämtliche 5 Spiele in dieser Saison verloren, gegen Genf auch alle 3 Direktduelle.

Arno Del Curto an der Bande bei den ZSC Lions.
Legende: Noch nicht der erhoffte Heilsbringer Arno Del Curto an der Bande bei den ZSC Lions. Freshfocus

9. Freiburg (71 Punkte)

  • Restprogramm:

Genf (h), Lausanne (a), Zug (a)

  • Das spricht für Freiburg:

Die Stehauf-Qualitäten: Ein Formtief von Ende November bis Anfang Januar (13 Niederlagen in 19 Spielen) warf die «Drachen» nicht aus der Bahn. Sie kämpften sich zurück und halten sich hartnäckig im Strichkampf.

  • Das spricht gegen Freiburg:

Es war bitter: Da gewinnt man 3 kapitale Partien, verliert dann aber gegen Lugano und fällt prompt unter den Strich. Das kann an der Moral nagen. Ausserdem bekunden die Angreifer Ladehemmungen, nur 2 Tore erzielten sie in den letzten beiden Partien. Lange hat der Knoten nicht Zeit, um zu platzen.

10. Genf (66 Punkte)

  • Restprogramm:

Freiburg (a), Biel (h), ZSC Lions (h)

  • Das spricht für Genf:

Freiburg und die ZSC Lions liegen den Genfern, von 8 Spielen in dieser Saison gegen diese Gegner ging nur eines verloren. Und mit etwas Schützenhilfe winkt zum Abschluss ein Endspiel zuhause gegen die Lions. Das würde wohl nochmals sämtliche Kräfte mobilisieren.

  • Das spricht gegen Genf:

Zuletzt brachten sich die «Grenats» in Bern mit einfachen Fehlern selber um die Früchte ihrer Arbeit. Dazu kommt die Formkurve: Nur 3 Siege feierten die Genfer in den letzten 13 Partien. Bei 5 Punkten Rückstand auf die Playoff-Plätze mag es zudem keine Ausrutscher mehr leiden.

Legende: Video Der Mega-Aussetzer von Genfs Fransson gegen Bern abspielen. Laufzeit 00:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.02.2019.

Die 48. Runde im Liveticker

Ab 19:45 Uhr können Sie in unserem Konferenz-Liveticker auf srf.ch/sport und in der Sport App mitverfolgen, wie es den Teams läuft, die noch ins Ringen um die 8 Playoff-Tickets involviert sind.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 26.02.2019, 22:20 Uhr.