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Für Lugano (mit Luca Fazzini, r.) und die ZSC Lions (mit Reto Schäppi) haben die beiden kommenden Spiele enorme Bedeutung.
Legende: Hart umkämpft Für Lugano (mit Luca Fazzini, r.) und die ZSC Lions (mit Reto Schäppi) haben die beiden kommenden Spiele enorme Bedeutung. Freshfocus
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Wichtige Direktduelle Von Playoff-Träumen und Trainer-Ängsten

Acht Monate nach dem Playoff-Final kämpfen die ZSC Lions und Lugano gegen den Fall in die Klassierungsrunde.

Noch sind 20 Runden zu spielen in der Qualifikation der National League. Noch bleibt viel Zeit, um aus einer schlechten «Regular Season» eine gute zu machen. Nur 6 Punkte fehlen den neuntklassierten ZSC Lions auf Rang 4 und den Playoff-Heimvorteil, Lugano nur 4 Zähler auf einen Playoff-Platz. Und doch: Die Gefahr, die Playoffs zu verpassen, ist real im Hallenstadion und in der Resega.

Kapitale Direktduelle

Am Dienstag und Freitag kommt es nun zu zwei Direktduellen zwischen den beiden Krisenteams, die vor 8 Monaten noch im Playoff-Final um den Titel kämpften. Es könnten Schicksalsspiele für die beiden Coaches werden. Zwei Niederlagen gegen den Direktkonkurrenten dürften die Job-Aussichten von Serge Aubin in Zürich und Greg Ireland in Lugano massiv verschlechtern.

Was spricht in diesen «Spielen der Angst» für die ZSC Lions, was für Lugano?

  • Form: Die ZSC Lions zeigen sich seit dem Jahreswechsel in der Defensive verbessert. Gegen Rapperswil und Biel gewannen die Zürcher ohne Gegentor, beim 0:3 in Bern liess der ZSC nur 17 Schüsse zu. Lugano gewann sein ersten Spiel 2019 in Davos, kassierte am Wochenende gegen Ambri und Genf aber empfindliche Niederlagen.
  • Nervenkostüm: Bei den Lions bemüht man sich – so weit in der nervösen Zürcher Medienlandschaft möglich – um Ruhe und Gelassenheit. In Lugano scheinen die Nerven eher blank zu liegen. Ireland blaffte nach der Derbyniederlage Tessiner Journalisten an. Zudem wirkte der Coach in der «Causa Klasen» wenig stilsicher.
  • Direktduell: Nur einmal trafen die Lions und Lugano seit dem Playoff-Final aufeinander. Die Tessiner siegten Anfang November zuhause mit 5:3. Beim ZSC trafen mit Drew Shore und Roman Cervenka damals zwei Ausländer, die nicht mehr mittun. Shore wurde wegtransferiert, Cervenka fehlt den Zürchern seit genau dieser Partie in Lugano verletzt.
Legende: Video Erstes Direktduell 2018/19: Lugano bodigt den ZSC abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
Aus sportaktuell vom 03.11.2018.
  • Grund zur Hoffnung: Bei den Lions ist die wiedererlangte defensive Stabilität ein Indiz dafür, die Playoffs doch erreichen zu können. Lugano baut auf seine Offensive. Nur Zug und Biel haben mehr Tore geschossen als die Tessiner. Gregory Hoffmann belegt Rang 4 in der NL-Skorerliste. Der beste Skorer der Lions übrigens ist Verteidiger Maxim Noreau – auf Position 38 der Skorerliste …

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 06.01.2019, 18:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Habe am letzten Samstag den Z gegen den SCB gesehen. Ausser, dass der Z kein Tor fertig brachte war das ein ziemlich guter Match. Meiner Meinung nach hat der Z die notwendige Substanz. Lugano wird sicher mehr Mühe haben. Was mir fehlt sind die Durchhalteparolen für den HCD... SCB: forever!
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  • Kommentar von Pascal Woodtli (Pascal 92)
    Das werden zwei interessante Spiele. Bin mal gespannt, wer sich durchsetzt. Jedoch denke ich, dass beim ZSC teamintern mehr Ruhe herrscht als bei Lugano. Der ZSC beginnt nun auch, ihre Heimspiele zu gewinnen und die offenen Personalfragen (Ausländerpositionen, Torhüterposition) wurden geklärt. Bei Lugano herrscht grosser Diskussionsbedarf, Ireland sitzt nicht fest im Sattel und die Akte Klasen sollte endgültig geklärt werden. Vielleicht haben auch die zwei Finalniederlagen Auswirkungen aufs Team
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