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Nationalmannschaft Fischer: «Tore schiessen ist Kopfsache»

Patrick Fischer spricht im Interview über den neuen Assistenten und die alten Probleme der Schweizer Nati.

Legende: Video Patrick Fischer nach dem Debakel beim Deutschland Cup abspielen. Laufzeit 02:40 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.11.2016.

«Ich bin absolut nicht glücklich», stellt Patrick Fischer zu Beginn gleich klar. Der Schweizer Nati-Trainer hat nach 3 Niederlagen aus 3 Spielen beim Deutschland Cup wenig Grund zur Freude.

Die Mannschaft hat wichtige Sachen gelernt.
Autor: Patrick Fischer

«Wir sind an unserem eigenen Unvermögen gescheitert», regt sich der 41-Jährige weiter auf. Vor allem im Überzahlspiel und im Abschluss sieht er Verbesserungspotenzial. «Das Powerplay hat uns nicht genützt, sondern geschadet», lautet sein hartes Verdikt.

Patrick Fischer
Legende: Weiss, wovon er spricht Patrick Fischer stürmte früher selber für die Nati. EQ Images/Archivaufnahme aus dem Jahr 2004

Die alte Leier

Das Offensiv-Thema ist in der Schweiz indes alles andere als neu: «Seit 10, 15 Jahren reden wir im Schweizer Eishockey von den gleichen Dingen», sagt der ehemalige Stürmer, der in der NLA 225 Treffer erzielt hat. «Wir müssen wieder lernen, Treffer zu erzielen. Tore schiessen ist Kopfsache.»

Es macht Spass.
Autor: Patrick Fischerüber die Zusammenarbeit mit Tommy Albelin

Trotz dem Debakel in Deutschland findet Fischer auch positive Worte. «Wir haben uns stetig gesteigert», konstatiert der Übungsleiter. «Wir haben wichtige Sachen gelernt.»

Auch der Zusammenarbeit mit Neo-Assistent Tommy Albelin blickt der Trainer positiv entgegen: «Es ist sehr gut gegangen, wir verstehen uns gut.» Trotz des missglückten Starts scheint die Stimmung also nicht im Keller: «Es macht Spass.»

Legende: Video Die Tore bei Schweiz - Slowakei abspielen. Laufzeit 02:06 Minuten.
Aus sportlive vom 06.11.2016.

Sendebezug: www.srf.ch/sport, Livestream, 6.11.2016, 13:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von John Johnson (Kelten)
    Tja, die NLA ist grundsätzlich eine unterhaltsame Liga; welche in den letzten Jahren, im Internat. Vergleich aber unübersehbar stetig an Niveau eingebüsst hat. Beim diesjährigen Deutschland Cup und Slovakia Cup alle fünf Spiele zu verlieren ist das Eine. In fünf Spielen lediglich 4 Tore zu erzielen ist das Eine, und anderseits in fünf Spielen 17 Tore zu kassieren das Andere. Es wäre viel zu einfach die Ursache der Probleme nur bei Spieler und Trainer zu suchen. Die Ursachen liegen viel tiefer...
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  • Kommentar von Robert Meier (R. Meier)
    "Tore schiessen ist Kopfsache"? Diese Erklärung ist zu einfach und klingt in meinen Ohren ratlos. Es hat vielmehr auch mit dem Spielsystem zu tun. Wird dem Torwart die Sicht genommen? Sind die Stürmer präsent vor dem Tor? Funktioniert das Powerplay? Die Torhüter von heute sind so gut ausgebildet. Da reicht es nicht mehr, einfach ein Tor schiessen zu wollen.
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  • Kommentar von C. Wyss (Schnousi)
    «Seit 10, 15 Jahren reden wir im Schweizer Eishockey von den gleichen Dingen». Kann ich so nicht stehen lassen. Denn da waren in diesen 15 Jahren ca. 10 erfolgreiche Jahre mit Ralf Krüger, und 2 oder 3 Jahre mit Sean Simpson mit dem Highlight des Vizeweltmeistertitels. Erst der letzte und der aktuelle Trainer scheinen keinen Einfluss mehr auf das Geschehen auf dem Eis haben zu können... Waren es bei Hanlon ev. auch sprachliche Gründe, muss es beim aktuellen Trainer etwas Anderes sein. Charisma?
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