Kleiner Lohn – Nati verliert nach Penaltys

Die Schweizer Nati hat sich trotz einem starken Auftritt gegen Schweden mit einem Punkt begnügen müssen. Nach zweimaliger Führung verlor das Team von Patrick Fischer gegen Schweden mit 2:3 nach Penaltyschiessen.

Am Ende war es ein Privatduell zwischen den NHL-Cracks Nino Niederreiter und Andre Burakovsky, die ihre ersten Versuche im Penaltyschiessen jeweils versenkt hatten. Während der Schweizer beim zweiten Anlauf scheiterte, blieb Burakovsky cool und sicherte Schweden den Zusatzpunkt.

Auch wenn sich das Team von Patrick Fischer in der Verlängerung dominieren lassen musste, ist der eine Punkte über das ganze Spiel gesehen eine (zu) bescheidene Ausbeute.

Nino Niederreiter: «Bei 5 gegen 5 waren wir besser»

0:54 min, vom 15.5.2016

Jetzt braucht es einen Sieg gegen Tschechien

Um sich das letzte Viertelfinal-Ticket der Gruppe A zu sichern, brauchen die Schweizer zum Abschluss der Gruppenphase wohl das Punktemaximum gegen Tschechien (Dienstag, ab 11:00 Uhr auf SRF zwei).

Nur falls Dänemark am Montag gegen Absteiger Kasachstan wider Erwarten straucheln sollte, könnte auch eine Niederlage reichen. Auch Norwegen und Lettland haben aber noch Chancen auf Rang 4.

Schweizer dominieren das Startdrittel

Die Schweizer hatten gegen Schweden von Anfang an druckvoll nach vorne gespielt und kamen kurz vor der ersten Pause zur verdienten Führung. Sven Andrighetto markierte mit einem Schuss ins hohe Eck seinen zweiten WM-Treffer.

Im Mitteldrittel kamen die Schweden besser ins Spiel und zwangen die Schweizer zu vielen Fouls und Strafen. Kurz nach Spielmitte nutzte Johan Sundström eine Überzahl zum erstmaligen Ausgleich.

(Zu) viele Strafen auf beiden Seiten

Auch der ausgeglichene Schlussabschnitt war von zahlreichen kleinen Strafen auf beiden Seiten geprägt, und erneut waren es die Schweizer, die vorlegen konnten. Eric Blum zog im Powerplay von der blauen Linie ab, Denis Hollenstein lenkte in der Luft entscheidend ab. In der 51. Minute reagierten die Schweden auf sehr ähnliche Weise mit Gustav Nyquist als Torschütze zum 2:2.

Christian Webers Analyse per Whatts-App Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «What's up Chrigel» Das Fazit von SRF-Experte Christian Weber SRF

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.05.2016, 19:00 Uhr