Nati: Keine Panik trotz Startpleite

An einer WM-Niederlage gegen einen Aufsteiger gibt es normalerweise wenig zu beschönigen. Im Fall der Schweizer Startpleite gegen Kasachstan sind trotzdem einige Anmerkungen angebracht.

Coaches und Spieler auf der Schweizer Bank Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Coaching-Team gefordert Headcoach Patrick Fischer (links) und Assistent Reto von Arx. SRF

  • Die Parallele zu 2015: Die Schweizer Nati verliert ihr Startspiel gegen einen Aufsteiger im Penaltyschiessen.
  • Der Unterschied zu 2015: Letztes Jahr gegen Österreich spielte die SIHF-Auswahl schlecht, heuer gegen Kasachstan verlor sie mit viel Pech.

Die Schweizer scheitern mehrfach an der Torumrandung

0:20 min, vom 7.5.2016

«Wir hätten gewinnen müssen», sagte Verteidiger Raphael Diaz nach dem Spiel. «Wir haben viele Chancen kreiert und hatten zudem drei oder vier Pfostenschüsse.»

Klares Chancenplus

Ähnlich sah dies Assistenzcoach Reto von Arx: «Wir müssen uns sicher nicht vorwerfen lassen, zuwenig Druck auf das Tor ausgeübt zu haben. Wir schossen oft. Es hat heute einfach nicht sein sollen», so der Emmentaler unter Hinweis auf das Schussverhältnis von 51:27.

Am Sonntag geht es bereits weiter mit der Partie gegen Norwegen (15:00 Uhr live SRF zwei und hier im Stream). Headcoach Patrick Fischer betonte deshalb: «Solche Niederlagen muss man wegstecken können. In einem Turnier muss man stark sein. That's part of it.»

Diaz für Tempo-Hockey

Für den Coaching Staff gehe es darum, die Spieler aufzubauen, wie Von Arx meinte. «Wir gaben ihnen auf den Weg, dass sehr Vieles sehr gut war.» Diaz räumte ein, dass es «mental nicht einfach ist». Es gelte nun, kurz zu analysieren und den Fokus auf das Spiel vom Sonntag zu legen. Positives nimmt er durchaus mit: «Wir haben die Scheibe schnell gespielt und ein gutes Forechecking betrieben. Unser Hockey ist, den Speed reinzubringen.»

Auch Norwegen verliert

Gegner Norwegen ist wie die Schweiz mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier gestartet. Gegen Dänemark resultierte ein 0:3. Der Verlierer vom Sonntag steht damit schon gewaltig unter Druck.