U20-Nati: Nach zwei mageren endlich wieder ein fettes Jahr?

An den letzten beiden U20-Weltmeisterschaften hat die Schweiz die Viertelfinals verpasst. Im Osten Kanadas will man es besser machen.

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Bildlegende: War schon vor einem Jahr dabei Joren van Pottelberghe. Keystone

An den letzten beiden Austragungen der U20-WM musste die Schweiz jeweils gegen den Abstieg kämpfen. Sie tat dies erfolgreich: Im Januar 2015 wurde gegen Deutschland, ein Jahr später gegen Weissrussland die Klasse gehalten.

2015: U20-Nati verliert kapitales Spiel gegen Dänemark

3:44 min, vom 27.12.2015

Jetzt möchten die besten Nachwuchsspieler des Landes endlich wieder einmal schon in der Gruppenphase jubeln dürfen und in die Viertelfinals einziehen. Zwar ist die Equipe im Vergleich zu den Vorjahren auf dem Papier schwächer besetzt. Dies soll aber nichts heissen, wie Trainer Christian Wohlwend beteuert: «Dieses Mal könnte die Mischung besser sein. Wir haben ganz klare Leader, die Hierarchie stimmt.»

Zu diesen Leadern gehören unter anderem ZSC-Verteidiger Jonas Siegenthaler und die Stürmer Damien Riat (Genf) sowie Nico Hischier (Halifax), die alle bereits vor einem Jahr zum Team gehörten.

«  Wenn wir gegen Dänemark nicht 150 Prozent Gas geben, dann gewinnen wir nicht. Ich hoffe, die Spieler haben dies nun verstanden. »

Christian Wohlwend
Schweizer U20-Coach

Vor allem von Top-Talent Hischier darf in Toronto und Montreal einiges erwartet werden. Und gespannt darf man auf die Auftritte von Nico Gross sein. Der Verteidiger wird erst im Januar 17 Jahre alt, hat bei der EVZ Academy in der NLB aber bereits eine Leaderrolle inne.

«Endspiel» gegen Dänemark

Um das Ziel Viertelfinal zu erreichen, muss die Schweiz in der Fünfergruppe mit Tschechien, Schweden, Dänemark und Finnland mindestens ein Team hinter sich lassen. Ein «Endspiel» dürfte die 3. Partie gegen die Dänen werden. Gegen die Nordländer zogen die Schweizer in den letzten beiden Jahren indes den Kürzeren.

«Wie kann man gegen Dänemark zweimal verlieren? Das ist ganz einfach: Weil wir zweimal das Gefühl hatten, besser zu sein. Dann gewinnt man einfach nicht», ist Wohlwends Meinung dazu. «Wenn wir gegen Dänemark nicht 150 Prozent Gas geben, dann gewinnen wir nicht. Ich hoffe, die Spieler haben dies nun verstanden.»

Zeitplan der U20-Nati

27. Dezember, 19:00 Uhr MEZ
Tschechien - Schweiz
28. Dezember, 23:00 Uhr MEZ
Schweiz - Schweden
30. Dezember, 23:00 Uhr MEZ
Schweiz - Dänemark
31. Dezember, 23:30 Uhr MEZ
Finnland - Schweiz

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 21.12.2016 18:45 Uhr