Zum Inhalt springen

Nationalmannschaft «Wir werden gut zusammen harmonieren»

An einer Medienkonferenz hat sich das neue Trainer-Trio zu seiner Verpflichtung geäussert. Zudem wurden weitere Details über die Verträge bekannt. Wir haben das Wichtigste zusammengefasst.

Headcoach Patrick Fischer sowie seine beiden Assistenten Felix Hollenstein und Reto von Arx haben jeweils einen Vertrag bis nach den Weltmeisterschaften 2016 in Russland unterschrieben.

Stösst die Schweiz dort bis mindestens in die Viertelfinals vor, dann verlängert sich der Kontrakt von Fischer automatisch bis 2018. Dies gilt aber nicht bei Hollenstein und von Arx: Deren Verträge werden in jedem Fall nach der Saison neu verhandelt.

An der Medienkonferenz in Zürich äusserte sich das Trio zu den neuen Aufgaben:

  • Patrick Fischer (Headcoach): «Ich bedanke mich für das Vertrauen und den Glauben der Verbandsspitze in uns. Für mich ist es eine grosse Ehre, dieses Amt antreten zu dürfen. Ein Traum wird wahr. Es freut mich, diese Aufgabe mit zwei Freunden ausüben zu können. Wir haben uns sofort gefunden und werden sehr gut zusammen harmonieren. Die Freude ist riesig.»
  • Felix Hollenstein (Assistenz-Trainer): «Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Es ist eine grosse Herausforderung und es wird auf jeden Fall spannend. Ich bin überzeugt, dass es gut kommt.»
  • Reto von Arx (Assistenz-Trainer): «Ich bin sehr stolz, dass ich für diese Aufgabe angefragt wurde. Ich freue mich extrem, dass ich mit ihnen zusammenarbeiten darf und ich bin überzeugt, dass wir eine gute Sache auf die Beine stellen werden.»

Das sagte CEO Florian Kohler:

  • «Seit einiger Zeit stehen wir öffentlich stark in der Kritik. Diese Kritik war zum Teil auch nachvollziehbar.»
  • «Die Kritik ging nicht spurlos an uns vorbei und hat uns sehr getroffen. Es ist uns klar, dass nicht alles so gelaufen ist, wie wir uns das gewünscht haben.»
  • «Aus den Punkten, die auf unsere Kappe gehen, haben wir unsere Lehren gezogen.»

Ausserdem nahm Kohler auch zur Vertragsauflösung mit Glen Hanlon und weiteren Punkten aus den letzten Wochen Stellung.

Legende: Video «CEO Kohler: «Die Suche war sehr emotional»» abspielen. Laufzeit 3:39 Minuten.
Vom 03.12.2015.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 6:30 Uhr, 03.11.2015

20 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Lopez, Zürich
    Es wird immer wieder die Frage gestellt, warum RvA sich der Nati verweigerte. Die Antwort ist wirklich einfach. Ralph Krüger und RvA konnten nicht miteinander. Wer nicht wollte ist heute müssig zu diskutieren und Schnee von Gestern. Zwei haben ja das Trainer-Diplom. Oder etwa nicht? In einer Firma braucht ja auch nicht die ganze Belegschaft BWL studiert zu haben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Tomas, Valsot
      Du vielleicht auch. Wir sehen uns in Moskau. Es ist eine Frage der Einstellung eines Hockeyspielers ob er für sein Land spielen will. Nicht eine Frage des Trainers.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Christoph Cramer, Luzern
      Krueger hat gebetsmühlenartig das Kollektiv gepredigt und die immergleichen Business Worthülsen von sich gegeben, dabei hat er meiner Meinung nach das Schweizer Hockey kaum vorwärts gebracht. Nur mit Teamplay alleine gewinnt man keine Titel, es braucht immer auch ein paar Geniestreiche von Ausnahmekönnern wie etwa RvA. Das braucht ein feines Gespür im Umgang mit den Spielern - etwas, was Krueger nicht hatte. In Sachen Spielkultur darf man von diesem Trio jedenfalls einiges mehr erwarten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Martin Lopez, Zürich
      Herr Cramer, sie haben den Punkt getroffen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Tomas, Valsot
      Warum dreht sich das Gespräch um Krüger? die letzten Trainer waren doch Hanlon und Simpson.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Tomas, Valsot
      Nehmen wir die aktuelle Situation mal mit Namen. Niederreiter, Josi, Streit, Sbisa spielen gerne für die Schweiz nach einer NHL Saison wenn sie die Freigabe vom Club haben. Sprunger, Wick, Forster usw. sind müde oder müssen sich um die Familie kümmern. Wie rührend. Aber nicht glaubwürdig.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von Martin Lopez, Zürich
      Weil Krüger die Ursache war, dass z.B. ein RvA in der Nationalmannschaft keinen Platz mehr hatte. Krüger hat bei Feldkirch einen super Job gemacht. Der Anfang bei der Nati war auch viel versprechend. John Slettvoll hat es aber richtig gesagt: "Krüger hat der Mannschaft viel zu Lange nur ein Defensiv-Konzept gegeben." Und Sorry, während dieser Zeit war ich kein Fan, sondern Kritiker der Nati. Es steht jedem Frei ob er in der Nati spielen will oder nicht. Das gilt es zu respektieren.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    7. Antwort von Tomas, Valsot
      Ui .Krüger war die Ursache? rva und Jenni waren an Olympia besoffen zum Trainning erschienen. Das war die Ursache. Bleiben wir doch bitte bei den Facts. Jenni hatte die Grösse sich dafür zu entschuldigen und hat danach auch wieder in der Nati gespielt. So sieht es aus wenn ihr unbedingt auf diesem Schnee von Gestern rumhacken wollt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    8. Antwort von Tomas, Valsot
      Und zum selbsternannten Hockeymesias Schwedens Slettvol ist soviel zu sagen: mit Lugano Erfolg weil man alles kaufen konnte damals. Mit Nati ein sehr guter 4. Rang WM in Tschechien(mit Ghilligen co Trainer) und ein Jahr später Abstieg an WM in München. In Schweden hat er keine nennenswerte Erfolge vorzuweisen .Auch das sind Facts aus der Vergangenheit der Nati. So jetzt isch gnueg höi dunne. Freue mich auf Moskau. Hopp Schwiiz. Scheibu.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    9. Antwort von Tomas, Valsot
      Sie müssen nicht den Punkt treffen. Sie müssen den Puck ins Tor schiessen. Das ist der Punkt. Scheibu.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Astrid Lehmann, Langnau
    Ich Winde es komisch das von Arx in der Natzi als Trainer sein möchte er wollte ja selber nicht spielen und hat er ein Trainerdiplom?Aber wenn man den Namen hat kann man alles.Oder?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von B. Rosenberg, 8493 Saland
    Fischer/Hollenstein haben sicher eine Chance verdient und ich wünsche ihnen viel Glück. Schlechter als mit Hanlon kann es ja nicht mehr kommen. Was ich aber absolut nicht verstehe, dass RvA seit dem Vorfall an der Olympiade 2002 die beleidigte Leberwurst spielte und die Nati als Spieler boykottierte. Jetzt trainiert er aber dieselbige?!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Martin Lopez, Zürich
      RvA hatte das Heu mit Ralph Krüger nicht auf der gleichen Bühne und dieser war leider bis 2010 Trainer. Danach wollte er wahrscheinlich aus Altersgründen nicht mehr. Wenn die Chemie nicht stimmt, dann sollte man es bleiben lassen, sich nicht verbiegen und verstellen. So einfach ist das.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Peter Schöni, Winterthur
      Ich glaube, für RvA war eher Ralph Krueger das Problem, nicht die Nati an sich.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Tomas, Valsot
      Mit Hanlon war man letzte WM im Viertelsfinale. Es kann sehr wohl schlechter kommen..Wir kennen das ja.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Martin Lopez, Zürich
      Tomas: Aber wie? Das war ganz übel wie Hanlon einzelne Spieler forcierte und andere waren auf der Bank am versauern. So gewinnt man ein Spiel aber kein Turnier und mit Sicherheit nicht die Herzen von Hockey-Liebhaber. Ich habe kein Problem damit wenn es sportliche Ausreisser nach unten gibt. Das ist kein Weltuntergang. Mir geht es aber darum wie unsere Mannschaft auftritt und dann ist gegen oben auch sehr viel möglich. Das haben wir gesehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen