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NHL Das Auf und Ab der NHL-Schweizer

Am Sonntag ging die Regular Season zu Ende. 6 von den 11 Schweizern in Übersee sind noch im Rennen um den Stanley Cup. Die Leistungs-Bilanz fällt durchzogen aus.

An Roman Josi liegt es gewiss nicht, dass Nashville die in der Nacht auf Donnerstag startenden NHL-Playoffs zum 2. Mal in Folge verpasst hat. Der 23-Jährige hat mit 40 Skorerpunkten seine bisherigen Werte um das Doppelte übertroffen. Hinter Shea Weber erhielt der Berner bei den Predators zudem am meisten Eiszeit (26:25 im Schnitt pro Match).

Auf mehr Skorerpunkte als Josi kommt nur Mark Streit (44). In seiner 1. Saison bei den Philadelphia Flyers verpasste der 36-jährige Berner kein einziges der 82 Spiele und steigt in Topform in die Playoffs.

Sorgen machen sich wohl die beiden Schweizer Goalies in der NHL. Der Däne Frederik Andersen lief Jonas Hiller in den letzten Spielen den Rang ab. Reto Berra kassierte nach seinem Traumdebüt bei Calgary letzten November in bisher 2 Spielen für Colorado 7 Gegentreffer.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte auch Raphael Diaz. Der 28-Jährige startete in Montreal in die Saison (46 Einsätze), machte 6 Spiele für Vancouver, um schliesslich im März bei den New York Rangers zu landen. Und Anaheim-Verteidiger Luca Sbisa, der wegen einer Handverletzung Ende November 26 Spiele verpasste, fehlte zuletzt wieder, nachdem er sich zurückgekämpft hatte.

Audio
6 von 11 Schweizern in NHL-Playoffs (Radio SRF 1, Abendbulletin, 14.4.14)
00:46 min
abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.

Niederreiter bester Schweizer Stürmer

Eher mässig fällt die Bilanz für Damien Brunner mit 11 Toren und 14 Assists aus. Der Stürmer verpasste mit den New Jersey Devils die Playoffs, hatte aber auch mit Verletzungen zu kämpfen.

Schlecht lief die Saison für Sven Bärtschi, der 2014 für Calgary kein einziges NHL-Spiel bestritt und in der AHL einen weiteren Anlauf nehmen muss. Für Simon Moser lief es umgekehrt. Der ehemalige Langnau-Spieler startete beim AHL-Team Milwaukee Admirals in seine 1. Saison in Übersee und brachte es im Frühjahr auf 6 NHL-Einsätze. Sein 1. Tor für Nashville erzielte der Center am 1. März gegen Winnipeg.

Yannick Weber gelangen trotz wenig Eiszeit 6 Tore für Vancouver. Bester Torschütze mit Schweizer Pass darf sich aber Nino Niederreiter mit 14 Treffern nennen. Der 21-jährige Bündner, der mit Plus-12 auch die beste Bilanz aufweisen kann, ist in der besten Liga der Welt angekommen und nimmt mit den Minnesota Wild seine ersten Playoffs in Angriff.

Playoff-Paarungen in der NHL

Western ConferenceEastern Conference
Colorado Avalanche - Minnesota WildBoston Bruins - Detroit Red Wings
St. Louis Blues - Chicago BlackhawksTampa Bay Lightning - Montreal Canadiens
Anaheim Ducks - Dallas StarsPittsburgh Penguins - Columbus Blue Jackets
San Jose Sharks - Los Angeles KingsNew York Rangers - Philadelphia Flyers

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Raffi , away
    Wenn Du in der checker linie spielst sieht diese Statistik schnell schlecht aus. Auch wenn Du in Unterzahl oft auf dem Eis stehst. Streit und Josi sind die einzigen schweizer keyplayers. Niederreiter hat eine gute Saison gespielt in einem guten Team. Mal schauen was gegen Colorado geht. Die Avs sind aber ganz stark. Berra wird kaum spielen in den Playoffs. Bei Brunner war's eher umgekehrt. Enttäuschende Saison für's ganze Team auch. Hiller ist gerade es bitzeli verunsicheret. Gehört auch dazu:-)
    1. Antwort von hallo hallo , diepoldsau
      sorry, aber bei über und unterzahl werden keine +/- statistiken gemacht... dann hätte owetschkin um die 30 + mit seinen Toren im Powerplay... Ststtdessen hat er um die -20
  • Kommentar von +/- Staistiker , Zürich
    Eine der wichtigsten Statistiken vergessen: +/- :Hier kann man nämlich zum Beispiel unterscheiden was Nino Niederreiter dieses Jahr so wertvoll für sein Team macht und was Brunner nicht!!
    1. Antwort von Sven , Zürich
      Wobei auch ohne +/- klar ist dass Niederreiters Saison um Welten besser war (bzw. ist) als jene von Brunner.