Kein Angebot für Streit – Malgin muss in die AHL

Die Karriere von Mark Streit könnte abrupt zu Ende gehen. In seiner 12. NHL-Saison steht der Berner Verteidiger plötzlich ohne Klub da. Denis Malgin ist derweil von Florida ins Farmteam verbannt worden.

Mark Streit führt auf dem Eis den Puck. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nie mehr auf NHL-Eis? Mark Streit droht ein unschönes Karrierenende. EQ Images

Im 24-stündigen Zeitfenster auf der Waiverliste hat kein anderes Team den bei Montreal nicht mehr erwünschten Mark Streit gewählt. Nach nur 2 Einsätzen spielt die Neuverpflichtung bei den Canadiens bereits keine Rolle mehr.

Es ist davon auszugehen, dass sich Streit den Gang in die AHL zum Farmteam Laval Rocket im Alter von 39 Jahren nicht mehr antun wird.

In Nordamerika gibt es nun Spekulationen, dass der Routinier eine Rückkehr in die Schweiz anstrebt, um eine Option für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang zu sein. Streit hat allerdings mehrmals betont, dass die National League für ihn kein Thema sei. Somit ist das Karriereende nicht ausgeschlossen.

Malgin muss sich in Geduld üben

Derweil haben die Florida Panthers Denis Malgin wenig überraschend in die AHL zum Farmteam Springfield Thunderbirds geschickt. Der 20-jährige Center war in den ersten 3 Spielen nicht zum Einsatz gekommen.

Degradiert Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Degradiert Denis Malgin geht vorerst in der AHL bei Springfield auf Torjagd. Imago

Letzte Saison hatte Malgin als Rookie 47 Partien bestritten und dabei 6 Tore sowie 4 Assists erzielt. Er profitierte jedoch auch davon, dass die Panthers einige Verletzte beklagten. Dass Malgin noch nicht für eine ganze Saison in der NHL bereit ist, hat sich abgezeichnet. Er dürfte jedoch seine Chance bei Florida erhalten.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 13.10.2017 18:33 Uhr