Penguins verlieren Crosby und Spiel

Schmerzhafte Niederlage für Pittsburgh in den NHL-Playoffs: Die Penguins mussten sich Washington in der Verlängerung 2:3 beugen. Noch gewichtiger ist aber der Ausfall von Superstar Sidney Crosby.

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Crosby nach heftigem Check out

0:19 min, vom 2.5.2017

Sorgen in Pittsburgh: Die Penguins verloren im 3. Viertelfinal-Spiel gegen Washington früh ihren wichtigsten Mann. Sidney Crosby musste schon in der 6. Minute nach einem Check benommen vom Eis. Der Superstar war von Matt Niskanen mit dem Ellbogen heftig am Kopf erwischt worden.

Diagnose: Hirnerschütterung

Am Dienstag wurde bei Crosby eine Hirnerschütterung diagnostiziert. Er fehlt zumindest im Spiel 4. Pittsburgh-Coach Mike Sullivan hatte schon vor dem Forfait erklärt: «Dieses Team verfügt über genug Charakter und Potenzial, um Verletzungen wegstecken zu können.»

Sidney Crosby liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Eis. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das hat weh getan Sidney Crosby liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Eis. Keystone

Crosby hatte in der Regular Season 89 Punkte (44 Tore) gesammelt. Erfolgreicher war nur Edmontons Connor McDavid gewesen (100 Punkte).

Fast zur Nebensächlichkeit verkam das Resultat: Die Penguins (ohne Mark Streit) erzwangen zwar dank zweier später Treffer in der 59. Minute (Jewgeni Malkin, Justin Schultz) die Verlängerung. Dort entschied Kevin Shattenkirk die Partie für Washington (64.).