Wie Niederreiter böse Blicke von seiner Mutter erntete

Nino Niederreiter hat als Stürmer den Durchbruch in der NHL geschafft, was für einen Schweizer ungewöhnlich ist. Wie der Bündner seinen Werdegang erlebte.

Nino Niederreiter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Geht für die Minnesota Wild auf Torjagd Nino Niederreiter. Imago

Der 24-Jährige sagt im Hockey-Blog The Player's Tribune über:

  • Seinen Namen: «In Amerika wurde es ziemlich tricky. Denn das deutsche ‹i› wird gleich ausgesprochen wie das englische ‹e›. Aus Reflex sagte ich an der Hotel-Rezeption zuerst ‹iii›. Und ich habe doch zwei ‹i› und vier ‹e› im Namen.»
  • Sein Vorbild: «Mein Kindheitsidol war Haris Witolinsch, der für den EHC Chur stürmte. NHL-Spiele gab es in der Schweiz am Fernsehen nicht. Wayne Gretzky kannten wir nur von Video-Games.»
  • Seine Anfänge: «Wir hatten im Hinterhof ein Eisfeld. Mein Vater hat eine Torwart-Attrappe aus Holz konstruiert. Ich schoss und schoss. Ich wollte so hart wie Mike Modano schiessen. Jedesmal wenn ein Stock brach, warf mir meine Mutter einen tödlichen Blick zu.»
  • Die NHL und die Schweizer: «Wir haben Spieler wie Roman Josi, Luca Sbisa und Mark Streit hervorgebracht. Das sind allesamt Verteidiger. In der Schweiz spielt man Defense-First-Eishockey. Als Stürmer dachte ich nie an die NHL. Ich dachte nicht, dass ich gut genug dafür bin.»

Jetzt ist Niederreiter selbst ein Avatar