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National League Biel und Lausanne erzwingen Spiel 7

Mit den ZSC Lions und dem SC Bern müssen die zwei stärksten Teams der Qualifikation in die «Belle». Biel dominierte die Lions zuhause und siegte verdient 3:1, Lausanne drehte sein Heimspiel gegen den SCB nach 0:1-Rückstand zum 2:1.

Legende: Video Biel trotzt den ZSC Lions abspielen. Laufzeit 5:30 Minuten.
Aus sportlive vom 12.03.2015.

Mit dem Rücken zur Wand hat der EHC Biel im sechsten Playoff-Viertelfinalspiel gegen die ZSC Lions den ersten Heimsieg eingefahren. Angetrieben von 6123 Zuschauern, welche zum womöglich letzten Spiel im Bieler Eisstadion erschienen, zeigte das Heimteam eine kämpferisch einwandfreie Leistung und setzte sich gegen zahnlose Löwen mit 3:1 durch.

Bis zur Spielmitte fielen keine Tore, dann spielten sich Pär Arlbrandt, Niklas Olausson und Raphael Herburger durch die ZSC-Abwehr; Arlbrandt schloss die Traumkombination mit dem 1:0 ab.

Legende: Video Cunti: «Zuviele Eigenfehler» abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Aus sportlive vom 12.03.2015.

Nur kurze Hoffnung für die Lions

Patrick Geering konnte das Skore kurz nach Beginn des Schlussabschnitts für die Gäste mit einem platzierten Hocheck-Schuss im Powerplay zwar ausgleichen. In der Folge sorgten die Lions aber gleich selbst dafür, dass das Spiel wieder auf Bieler Seite kippte: Marc-André Bergeron leistete sich einen kapitalen Fehlpass, Philipp Wetzel erbte und bezwang Lukas Flüeler mit einem nicht unhaltbaren Backhand-Schuss.

Erneut Bergeron war es dann, der die letzten Ausgleichsbemühungen der Lions in der Schlussminute mit einer Strafe zunichte machte. Pär Arlbrandt traf ins leere Tor und sorgte dafür, dass die Bieler am Samstag nicht in die Ferien, sondern ins Hallenstadion zum grossen Showdown fahren dürfen.

Legende: Video Der Lausanner Kraftakt gegen Bern abspielen. Laufzeit 2:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.03.2015.

Lausanne dreht Partie gegen Bern

Mit Bern muss auch der Zweitplatzierte der Qualifikation in das Entscheidungsspiel. Die «Mutzen» verloren in Lausanne nach 1:0-Führung mit 1:2. In einer defensiv geführten Partie fielen sämtliche Tore de facto in Überzahl.

Philippe Furrer zog kurz vor der zweiten Drittelspause aus der Distanz ab, just als Larri Leeger von der Strafbank zurückkehrte. Der Puck prallte von der Bande zurück vors Tor, wo Pascal Berger nur noch einzuschieben brauchte.

Wieder macht ein Tor den Unterschied

Bern lieferte dem Heimteam mit acht Strafminuten zu Beginn des Schlussabschnitts die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Das Team von Heinz Ehlers wusste sie zu nutzen: Yannick Herren (46.) glich aus, Etienne Froidevaux (48.) besorgte den Führungstreffer mit einem Ablenker nach einem Weitschuss von Harri Pesonen.

Weil Lausanne auch in den Schlussminuten gewohnt diszipliniert verteidigte, blieb es beim 2:1. Zum fünften Mal im sechsten Spiel entschied ein Treffer über den Ausgang der Partie - für Hochspannung ist vor dem siebten Spiel gesorgt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.03.2015, 20:00 Uhr.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Horst, Belp
    Die Strafe zu Beginn des letzten Drittels gegen Plüss ist ein Witz. Wer genau hinschaut, sieht nämlich, dass sich der Lausanner Spieler Plüss' Spielgerät mit dem linken Arm selber ins Gesicht schlägt.. Dass die Schiedsrichter dann 4 Strafminuten aussprechen, obwohl es nur der Linesman gesehen hat (der die Szene von hinter den Spielern sieht - oder eben nicht), ist playoff-unwürdig!
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    1. Antwort von c.r, rheineck
      Naja immer den Schiedsrichern die schuld geben das ist arm. Die Schiedsrichter haben einen schweren Job und verdienen dafür Anerkennung. Klar gibt es ab und zu Fehlentscheide denn niemand ist Perfekt. Zudem nehme ich an das Sie nicht ganz objektiv sind das sie aus Belp Bern stammen eine Rosarote Fanbrille auf haben. Und zu guter Letzt der Sieg von Lausanne ist nicht unverdient es habe 2 ebenbürtige Mannschaften gegeneinander Gespielt ich freue mich jetzt schon auf Spiel 7.
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  • Kommentar von Marlo, McCrann
    If I understand Pascal Berger correctly I agree with him. The game winning goal was definitely redirected by player no. 40 or by the skates of Eric Blum. Pesonen isn't the direct marksman, but if Blum redirected the puck then it is his goal. Interesting, that the two best teams of the regular season both have to play over the "belle".
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  • Kommentar von Pascal Berger, Bern
    Das 2-1 für Lausanne war ganz sicher noch abgelenkt. Der Puck kommt gerade aufs Tor und geht dann plötzlich via Posten rein? Geht doch gar nicht...
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