Davos findet in Zug nicht zum Siegen zurück

Der HC Davos hat in einem vorgezogenen Spiel der 28. NLA-Runde die vierte Niederlage in Folge einstecken müssen. Die Bündner unterlagen dem EVZ mit 2:3, während sich Bern bei Biel mit einem 3:1-Sieg für die Niederlage vor Wochenfrist revanchierte.

Nach dem überragenden Saisonstart mit 9 Siegen in Serie fanden die Davoser auch in Zug nicht aus dem Zwischentief. Das Team von Arno Del Curto musste sich nach dem ZSC, Kloten und Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers auch dem EVZ geschlagen geben. Trotz zweimaliger Führung verlor der HCD in Zug mit 2:3.

Dino Wieser (20.) und Perttu Lindgren (35.) hatten die Gäste zwei Mal in Front geschossen, doch Josh Holden (25.) und Robbie Earl (38.) konnten das Skore jeweils in Überzahl wieder ausgleichen. Nachdem Santeri Alatalo die Zuger nach 48 Minuten erstmals in Führung gebracht hatte, gaben die Gastgeber diese nicht mehr preis.

Zug mit drei Siegen de suite

Damit fuhr das Team von Doug Shedden erstmals in dieser Saison 3 Siege in Serie ein. Auf der Gegenseite musste der HCD bereits zum 4. Mal in Folge als Verlierer vom Eis - auch das gab es in dieser Spielzeit noch nie.

Berner Revanche im Derby

Im 2. Spiel der 28. NLA-Runde kam es zum 2. Berner Derby innert Wochenfrist. Die Ausgangslage versprach Brisanz, nachdem Biel mit dem 4:1-Sieg beim Kantonsrivalen am Freitag das Schicksal von Meistertrainer Antti Törmänen besiegelt hatte.

Der SCB erwischte im Seeland den besseren Start und ging durch Byron Ritchie im Powerplay in Führung (12.). Auf den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Gaëtan Haas reagierten die Berner eindrücklich. Tristan Scherwey traf mittels Shorthander zum 2:1 (36.), als die 3. von 5 Zweiminutenstrafen lief, welche der SCB zwischen der 32. und 40. Minute aufgebrummt erhalten hatte.

SCB klettert über den Strich

Diesen Rückstand konnte Biel nicht mehr wettmachen. Stattdessen sorgte Ritchie mit einem Schuss ins verwaiste Bieler Gehäuse für die Entscheidung. Damit feierte Interimscoach Lars Leuenberger den 2. Sieg mit dem SCB, der sich zumindest vorübergehend auf den 8. Rang verbesserte.