Davos startet mit Break in Kloten

Auftakt nach Mass für den Rekordmeister: Der HC Davos setzte sich im ersten Viertelfinalspiel auswärts bei den Kloten Flyers mit 3:1 durch. Topskorer Marcus Paulsson entschied die Partie mit 2 Treffern.

Video «Eishockey: Playoff-Viertelfinal, Spiel 1 Kloten-Davos («sportlive», 11.03.14)» abspielen

Highlights Kloten - Davos («sportlive», 11.03.14)

4:41 min, vom 11.3.2014

Ausgeglichen und spannend verlief die erste Partie zwischen Kloten und Davos. Am Ende machte ein «kleines Missgeschick» - wie es Flyers-Keeper Martin Gerber nach der Partie nennen sollte - die Differenz.

Die 49. Minute: Kloten kommt in Unterzahl an die Scheibe, doch Simon Bodenmann und James Vandermeer behindern sich gegenseitig und bringen den Puck nicht weg. Enzo Corvi erbt und passt zum freistehenden Marcus Paulsson, der sich nicht zweimal bitten lässt und die Vorentscheidung zum 2:1 herbeiführt.

Das Tor bricht Kloten das Genick. Die Zürcher Unterländer finden keinen Weg mehr durch die gut stehende Bündner Defensive. 11 Sekunden vor Ende macht Paulsson mit dem 3:1 ins verlassene Flyers-Tor alles klar.

Bürgler bringt HCD zurück ins Spiel

In den ersten beiden Dritteln war die Partie ausgeglichen und jederzeit intensiv geführt. Matthias Bieber brachte die Gastgeber in doppelter Überzahl in Führung (13.). Der Nati-Stürmer nutzte den sich ihm bietenden Freiraum, zog von rechts in den Slot und traf in die weite Ecke.

Der Ausgleich fiel 10 Minuten später. Einen wunderbar vorgetragenen Angriff über Ville Koistinen, Reto von Arx und Dino Wieser schloss Dario Bürgler aus kurzer Distanz ab. Die Flyers waren mustergültig ausgespielt worden.

Interview mit Marcel Jenni («sportlive», 11.03.14)

1:29 min, vom 11.3.2014

«Eine Niederlage, die gut tut»

Im letzten Abschnitt riss Davos das Zepter immer mehr an sich und konnte dank der Tor-Doublette Paulssons in der Serie vorlegen. «Spätestens nach dem 1:1 nach zwei Dritteln wurde uns klar, dass wir hier heute etwas 'reissen' können», so HCD-Stürmer Von Arx. «Wir sind froh, hat es geklappt.»

Klotens Marcel Jenni wollte das kassierte Break nicht dramatisieren: «So blöd es klingen mag: Solche Niederlagen tun manchmal gut. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir darauf reagieren können.»