Davos-Zug: «Es wird scheppern»

Zug kann sich am Samstag mit einem Sieg in Davos für den Playoff-Final qualifizieren. Ein klarer Favorit lässt sich vor dem 6. Spiel der Halbfinal-Serie aber nicht ausmachen.

Andres Ambühl (l.) im Duell mit Dominic Lammer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kampf um jeden Puck Andres Ambühl (l.) im Duell mit Dominic Lammer. EQ Images

«Zwei sture Mannschaften, die nichts hergeben wollen», hatte EVZ-Coach Harold Kreis im packenden 5. Halbfinal-Spiel gesehen. Sein Team siegte dabei 4:3, nachdem Davos zuvor die Serie nach 0:2-Rückstand ausgeglichen hatte. Zug gewann, weil sich zur besagten Sturheit auch das nötige Wettkampfglück gesellte.

HCD mit klarer Ansage

Klar ist, dass Zug am Samstag in Davos (20:10 Uhr SRF zwei) mit einem Sieg den Finaleinzug sicherstellt. Unklar ist aber, ob die Innerschweizer wirklich wieder das Momentum an sich reissen konnten. Warum sich der EVZ nicht in Sicherheit wiegen darf, packte Beat Forster unmittelbar nach Davos' 3:4-Niederlage in knappe Worte:

  • Gelingt Davos nochmals die Wende? «Ja.»
  • Warum? «Weil wir es können.»
  • Weshalb kann das der HCD? «Weil wir es schon oft bewiesen haben.»

Forster: «Wir kommen nochmals zurück»

1:04 min, vom 30.3.2017

Arno Del Curto bläst in der ihm eigenen Art zum Angriff: «Wir gehen auf tutti, es wird scheppern.» Auch vom Verlauf des anstehenden Heimspiels hat der HCD-Trainer bereits eine klare Vorstellung: «Entweder wir siegen knapp oder wir gehen unter.»

Kampf und Nostalgie

Zug wird sich also weiterhin jedes Erfolgserlebnis hart erarbeiten müssen. Bei alteingesessenen Fans weckt das aber durchaus angenehme Erinnerungen. Letztmals im Final stand ihr Klub bekanntlich in der Meistersaison 1997/98 – nach einer äusserst umkämpften Halbfinal-Serie gegen Ambri-Piotta.

Wie geht's weiter zwischen EVZ und HCD?

  • Zug zieht am Samstag in den Final ein

    31%
  • Zug macht erst im 7. Halbfinal alles klar

    10%
  • Davos dreht das Ding mit 2 Siegen noch

    58%
  • 2353 Stimmen wurden abgegeben

Sendebezug: sportlive, SRF zwei, 20:10 Uhr, 30.3.2017