«Drachen» mit neuem Feuer in Genf

Freiburg hat das Saisonende mit einem 3:0-Heimsieg gegen Genf abgewendet. Am Samstag reist Gottéron gestärkt zum nächsten Spiel der letzten Chance. Trotzdem spricht immer noch vieles für die Genfer.

Jubelnde Spieler von Fribourg-Gottéron. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lebenszeichen Die Freiburger bejubeln den ersten Sieg. Keystone

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TV-Hinweis

Verfolgen Sie die 5. Viertelfinal-Partie zwischen Genf-Servette und Fribourg-Gottéron am Samstag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und hier im Ticker.

Die Erleichterung in Freiburg war am Donnerstagabend gross. Mit einer guten Leistung wehrte Gottéron den ersten Matchpuck der Genfer ab. Im Gegensatz zum letzten Heimspiel, als die Freiburger eine 3:0-Führung noch aus der Hand gaben, konnten sie sich dieses Mal behaupten.

Für Fribourg-Gottéron war es ein erster kleiner Schritt zurück in die Serie. Die nächste schwierige Aufgabe kommt schon am Samstag in Genf. Die Auswärtsstatistik spricht nicht für das Team von Gerd Zenhäusern. Von den letzten 8 Spielen in der Vernets-Halle konnte sie nur gerade deren 2 für sich entscheiden. Der letzte Erfolg datiert vom 20. Oktober 2015.

«  Wir müssen Genf vor allem in ihrer defensiven Zone unter Druck setzen. »

Marc Abplanalp

Den nächsten Anlauf nimmt Gottéron indes mit neuem Selbstvertrauen in Angriff. Am Donnerstag vermochte man die Genfer erstmals in den Viertelfinals während des ganzen Spiels in Schach zu halten. Am Samstag wollen die Freiburger an diese Leistung anknüpfen.

Marc Abplanalp zum Spiel vom Samstag

1:07 min, vom 11.3.2016

«Wir müssen die Genfer unter Druck setzen, vor allem in ihrer defensiven Zone. Dann machen sie Fehler und wir kommen zu Möglichkeiten», erklärt Marc Abplanalp das Rezept. Der Verteidiger hatte sein Team am Donnerstag mit seinem Treffer in der 34. Minute auf die Siegerstrasse gebracht. «Wenn man sich Torchancen herausspielen kann, hat das immer einen positiven Effekt, auch wenn man nicht alle nutzt. Und irgendwann fällt das Tor schon.»

«  Zuhause sind wir besonders stark. »

Robert Mayer

Bei Genf gibt man sich trotz der jüngsten Niederlage gelassen. Das Team von Coach Chris McSorley weiss um seine Stärken und hat immer noch alles in den eigenen Händen. «Wir wissen, das wir zuhause besonders stark sind. Vor eigenem Publikum werden wir wieder zu unserem Spiel zurückfinden und den Sack zumachen», sagt Goalie Robert Mayer.

Kann Freiburg in der Serie auf 2:3 verkürzen?

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Mayer: «Müssen wieder mehr fürs Spiel machen»

0:35 min, vom 11.3.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.03.2016, 20:00 Uhr