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National League Freiburg: Ohne Kossmann ans Tabellenende

Die Baisse der Freiburger hält auch im ersten Spiel nach der Entlassung von Headcoach Hans Kossmann an. Im Derby zuhause gegen den SC Bern unterliegen die Saanestädter 1:4. Da die Lakers auswärts in Ambri gewannen, ist Freiburg nun neues NLA-Schlusslicht.

Übermotivation? Bereits nach 2 Minuten setzte Freiburgs Verteidiger Sebastian Schilt ein erstes Zeichen: Er prügelte sich mit Berns Alain Berger. Die Folge davon war eine Unterzahl, die die Gäste durch Chuck Kobasew prompt zur frühen Führung ausnutzten. Weg waren all die guten Vorsätze beim Heimteam, präsent die Unsicherheiten aus den Spielen zuvor.

Defensiv einmal mehr ungenügend

Die Berner zeigten in der Folge kein hochstehendes Eishockey, aber ein diszipliniertes und effizientes. Dies reichte, um bei Spielhälfte beruhigend mit 3:0 in Front zu liegen. Alain Berger und Marc Reichert hatten getroffen. Besonders beim 2:0 des SCB wurden die defensiven Unzulänglichkeiten Freiburgs schonungslos aufgedeckt: Nach einem Puckverlust in der offensiven Zone lancierte Beat Gerber mit einem Pass Berger, der völlig unbedrängt losziehen konnte und einnetzte.

Thibaut Monnets Tor zum zwischenzeitlichen 1:3 ( 37.) war nicht mehr als ein Hoffnungsschimmer. Zu wenig überzeugend wurden die Angriffe vorgetragen, zu wenig präsent waren die Offensivkräfte im gegnerischen Slot. Berns Marc-André Gragnani stellte in Minute 50 das 1:4-Schlussresultat her.

Bern mit Saisonpremiere

Die Berner konnten so im 6. Auswärtsspiel einerseits endlich ihren 1. Erfolg verbuchen und andererseits nach 3 Niederlagen in den letzten 4 Partien für ein wenig Ruhe im Umfeld sorgen. Eine solche dürfte in den nächsten Tagen dagegen in Freiburg nicht einkehren.

Die Freistellung von Headcoach Hans Kossmann hat im Team (vorerst) noch keine zusätzlichen Energien freigesetzt. Das Duo René Matte/Dany Gelinas wird im Heimspiel vom Samstag gegen Davos kaum mehr an der Bande stehen, ein neuer Trainer soll schnellstmöglich präsentiert werden.

Lakers finden zum Siegen zurück

Der Nachfolger von Kossmann wird das Team auf dem letzten Tabellenplatz liegend übernehmen müssen. Die Rapperswil-Jona Lakers gaben die rote Laterne dank einem 3:1-Sieg in Ambri an die Freiburger ab. Samuel Friedli, Niklas Persson und Nicklas Danielsson wendeten die Partie nach einem 0:1-Rückstand durch Adam Hall.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachrichten, 14.10.14, 22:06 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Schmutz Patrick, Tentlingen
    Werter Herr Flükiger solchen Saich kann man nicht schreiben, wenn hat man letzte Saison geholfen? Letztes Saison hat man nur für den SCB die Playout Regeln geändert, das würde man für den HCG eben nicht machen ! Alles nur eine Mafia, wenn um die Deutschschweizer HockeyClubs geht! aus der Schweizer Hockeylegue müsste man Austreten und sich der Franzöischen Liga anschliessen! Da auf der andern Seite der Sense mit anderen Ellen gemessen werden !
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    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Schmutz: Unsinn, sie schreiben Stuss. Die Playout Regeln waren vor der Saison geschrieben worden. Ich hätte allerdings keine Mühe damit, wenn man nun während dem laufenden Spiel für Gotteron eben diese Ausnahme macht und z.B. zum vorherigen Modell zurückkehrt oder, dass man eine echte Playout-Runde ansetzt, nach deren Grunddurchgang der Letzte dieser Tabelle dann den Taucher macht. SCB for ever, das ist wie mit Bayern München: entweder man ist dafür oder dagegen. Wischiwaschi geht nicht.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Gut gemacht SCB - auch die Anhänger von Gotteron brauchen einmal die einschlägige Erfahrung, darüber berichten zu können, wie es ist, vom Tabellenende aus die Lage zu beurteilen. Kein Problem, wenn es nach 50 Runden auch so ist... viel Spass beim aufholen und wieder zurückfallen - nur so kann man häb chläb auf Augenhöhe mitreden...-:). Meister werden die eh nicht - deshalb: SCB for ever!
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  • Kommentar von Freiburgerin, Kt FR
    Fein, jetzt können die Freiburger endlich durchstarten.....! Allez Gottéron!
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