Freiburgs «stolzer Genfer» leitet Genfer Niederlage ein

Der umstrittenste Transfer der Saisonfrühphase hat eine glückliche Fortsetzung gefunden - zumindest für Chris Rivera. Der bisherige Genfer, der überraschend zu Gottéron gestossen war, leitete wenige Stunden später den 3. Freiburger Saisonsieg ein - ausgerechnet gegen Genf.

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Riveras Assist zum 1:0

0:25 min, vom 16.9.2015

Es lief die 19. Minute in Freiburgs BCF-Arena, als Rivera die Scheibe via Bande aus dem eigenen Drittel befreite, sich Flavio Schmutz den Puck schnappte und Genfs Hüter Robert Mayer zum 1:0 überraschte. 1. Spiel, 1. Skorerpunkt für Rivera im Freiburger Dress. Das Spiel endete 4:2.

Die Geschichte wäre in der an kurzfristigen Transfers nicht armen NLA nicht so aussergewöhnlich, hätte sich der Ur-Genfer Rivera nicht einst abfällig über den Rivalen aus der Romandie geäussert.

Am Tag des Wechsels kroch er vor den Gottéron-Fans zu Kreuze: «Es stimmt, ich habe in der Vergangenheit Dinge gesagt. Das geschah in der Emotion», sagte der 28-Jährige gegenüber Radio Freiburg. «Ich möchte mich dafür bei den Freiburger Fans entschuldigen.»

Angesichts des turbulenten Wechsels hatte Rivera verständlicherweise keine Zeit, seinen öffentlichen Auftritt in allen Details anzupassen. Auf seinem Twitter-Profil bezeichnet er sich weiterhin als «stolzen Genfer».

Riveras Twitter-Account Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Riveras Twitter-Account "Ein stolzer Genfer." twitter.com