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National League Giftgrünes Gottéron und ein Stadtberner Derbysieg

Der HC Davos hat in der 26. NLA-Runde Fribourg-Gottéron mit 5:3 besiegt. Neben den 8 Toren gaben die ungewöhnlichen Trikots zu reden. Auch Bern, Langnau, Lausanne, Zug und Ambri gingen als Sieger vom Eis.

  • Charity-Aktionen sorgen für eine spezielle Farbkulisse in Davos und Genf
  • Zug gewinnt ein emotionsgeladenes Torfestival in Lugano im Penaltyschiessen
  • Ein «Buebetrickli» bringt Lausanne den Overtime-Sieg bei den Lions

Davos – Fribourg-Gottéron 5:3

Den Fans in der Davoser Arena bot sich für einmal eine ungewöhnlich grüne Farbkulisse: Im Rahmen einer Wohltätigkeits-Aktion für krebskranke Kinder zeigten sich beide Teams in speziellem Gewand. Das giftgrüne Gottéron drehte zunächst zwar innert 10 Minuten ein 0:2 in ein 3:2. Danach brachte aber ausgerechnet ein Shorthander von Perttu Lindgren die Davoser zurück in die Spur. Der finnische HCD-Topskorer war es auch, der im 3. Drittel den Game-Winner zum 4:3 erzielte – diesmal notabene im Powerplay.

Biel – Bern 1:3

Eine Zweiminuten-Strafe von Berns Luca Hischier brachte die Spannung zurück nach Biel: Prompt schoss das Heimteam im fälligen Powerplay den 1:2-Anschlusstreffer. Das Tor verlieh den Bielern merklich Aufschwung, der Ausgleich wollte aber auch mit 6 Feldspielern nicht fallen. So kam es, wie es kommen musste: Simon Bodenmann netzte ein zum 3:1-Schlussresultat und entschied das Derby endgültig zugunsten der Stadtberner.

Kloten – SCL Tigers 1:3

Gerade einmal 9 Sekunden waren gespielt, da lag die Heimmannschaft bereits in Rücklage. Ein 1. Torschuss hatte das Ziel noch verfehlt. Der Nachschuss wurde von Luca Boltshauser ungenügend abgewehrt und von Nils Berger zum 1:0 für Langnau über die Linie befördert. Danach dauerte es 50:05 Minuten, ehe das nächste Tor fiel: Drew Shore glich mit seinem 17. Saisongoal aus. Am Ende jubelten dank Flurin Randegger und Ville Koistinen dennoch die Tigers.

Genève-Servette – Ambri-Piotta 2:3 n. P.

Lange konnten sich in der Genfer Les-Vernets-Halle nur zwei Akteure richtig auszeichnen: Die Goalies. Sowohl Genfs Robert Mayer als auch Ambris Gauthier Descloux sorgten dafür, dass es trotz zahlreichen Torschüssen bis in die 50. Minute leidglich 1:1 stand. Insgesamt wehrte Descloux 29, Mayer gar 42 Schüsse ab. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen, wo der Gäste-Keeper mit seinen Paraden zum Matchwinner avancierte und Ambri den Sieg einfing.

Charity auch in Genf: Plüschtier-Regen fürs Kinderspital

Lugano – Zug 4:5 n. P.

Der HC Lugano und Zug wurden ihrem offensiven Image in der Resega mehr als gerecht: Die beiden Teams lieferten sich einen äusserst unterhaltsamen Schlagabtausch, bei dem die Emotionen immer wieder hochkochten. Dank 3 Treffern innert 7 Minuten verwandelten die Gäste zunächst einen 1:3-Rückstand in eine Führung. Doch auch die Tessiner konnten wieder reagieren und glichen zum 4:4 aus. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen, wo Jarkko Immonen dem EVZ den Zusatzpunkt sicherte.

ZSC Lions – Lausanne 3:4 n. V.

Wie eigentlich immer zwischen diesen beiden Teams entwickelte sich im Hallenstadion eine äusserst enge Angelegenheit. Lausanne ging dreimal in Führung, der Leader glich dreimal aus. Den Treffer zum 3:3 erzielte Mathias Seger. Für den Captain, der in seiner 18. Saison mit dem ZSC steht, war es das 1. Saisontor. In der Overtime – bereits die 12. für die Zürcher in dieser Saison – war es Joël Genazzi, der mit einem «Buebetrickli» die Gäste jubeln liess.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 26.11.2016, 21:03 Uhr