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National League Kloten dank Flückiger und Lemm zum Derby-Sieg

Die Kloten Flyers sind mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Sie bezwangen in der 36. NLA-Runde im Zürcher Derby Leader ZSC Lions im Hallenstadion mit 3:2 nach Penaltyschiessen.

Die Zuschauer im ausverkauften Hallenstadion bekamen am Berchtoldstag ein unterhaltsames, intensives und spannendes Derby zu sehen. Zum Matchwinner für die Gäste avancierten Torhüter Michael Flückiger und Romano Lemm.

Während der Angreifer sein Team mit dem 2:2-Ausgleich 9 Minuten vor Schluss in die Overtime rettete und seinen Penalty verwerten konnte, zeigte Flückiger bei seinem ersten Einsatz für die Flyers mehrere Glanzparaden und wehrte sämtliche Shootout-Versuche der Lions ab. «Es ist nicht einfach, einen Martin Gerber zu vertreten», sagte Flückiger. Er sei zu Beginn sehr nervös gewesen, «doch dann ging es immer besser».

Für die Flyers, bei denen Headcoach Felix Hollenstein krankheitsbedingt fehlte und durch Assistent Kimmo Rintanen vertreten wurde, war es der erste Derbysieg im Hallenstadion nach zuletzt 7 Niederlagen. Die ZSC Lions hingegen konnten in dieser Saison in 6 Anläufen noch kein einziges Penaltyschiessen gewinnen.

Lions mit früher Führung

Die Lions hatten den besseren Start erwischt und gingen bereits in der 5. Minute durch Ryan Keller in Führung. Der Kanadier nutzte ein Durcheinander in der Klotener Hintermannschaft aus und bezwang Flückiger mit einem Handgelenkschuss in die weite Ecke.

In der Folge verpasste es der ZSC, das Skore weiter in die Höhe zu schrauben. Luca Cunti, Rückkehrer Ronalds Kenins und erneut Keller liessen vielversprechende Möglichkeiten aus oder scheiterten an Flückiger. Doch auch die Flyers kamen zu Chancen. Einem Torerfolg am nächsten kam Lukas Stoop. Sein Schuss glitt unter ZSC-Keeper Lukas Flüeler hindurch, konnte von Cunti aber noch von der Linie gekratzt werden (20.).

Kloten kämpft sich zurück

Im 2. Drittel versuchte Kloten, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Erst legte sich Victor Stancescu mit Mathias Seger an, danach gerieten Janick Steinmann und Severin Blindenbacher aneinander. Die anschliessende Strafe gegen den Nationalverteidiger nutzten die Gäste zum Ausgleich (33.). Patrick Geering lenkte eine Hereingabe von Micki Dupont unglücklich ins eigene Tor ab.

Danach schalteten die Hausherren einen Gang höher und gingen ebenfalls im Powerplay erneut in Führung. Roman Wick schloss eine herrliche Kombination 34 Sekunden vor der 2. Drittelspause zum 2:1 ab. Der Liga-Topskorer traf damit im 7. Spiel in Folge. Zuvor hatte Flückiger noch mit einer starken Parade in extremis gegen Cunti gerettet (35.) und Robert Nilsson nur den Pfosten getroffen (38.).

2 Kommentare

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  • Kommentar von Gysler André, VD
    jetzt wirds aber mehr als lächerlich: ja, beschämend. Hat der Trainer auch schon mal daran gedacht, ein bisschen Penaltyschiessen zu üben ??????????? Auf Grund der Wunder-Resultate diesbezüglich - alle Penaltyschiessen gingen bisher verloren - kann man davon ausgehen, dass dieses Training in der Mannschaft kein Thema ist, oder sind alle Spieler derartige Pfeifen, dass man nicht einen Sieg n.P. nach Hause scheppert ??
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    1. Antwort von Manuel Krausche, Thun
      Den Penalty ins Netz zu kriegen ist nicht so einfach. Da gehört auch Glück dazu. Der Torhüter hat auf den Ausgang des Penaltys in der Regel mehr Einfluss als der Spieler. Also statt die Spieler gleich als Pfeifen zu benennen, wäre es rationaler die Torhüterfrage zu stellen. Obwohl dies natürlich auch falsch wäre. Der ZSC hat einen super Rückhalt. Der erste Sieg nach Penaltyschiessen wird schon noch kommen - da bin ich überzeugt!
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