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Ein nachdenklicher Chris McSorley
Legende: Nachdenklicher McSorley Findet er in Genf die richtige Meister-Mischung noch? EQ Images
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National League Nie Meister in 111 Jahren: Das Warten in Genf geht weiter

Seit nunmehr 15 Jahren hat Chris McSorley bei Genf-Servette das Sagen. Das grosse Ziel des Kanadiers ist der Schweizer Meistertitel. Auch in dieser Saison hat es nicht geklappt.

Es hat auch in diesem Jahr nicht sollen sein. Zum 3. Mal in Folge scheiterte Genf-Servette in den Playoff-Halbfinals. Der Klub vom Lac Léman muss mindestens ein weiteres Jahr auf den Titel warten.

Die Genfer sind sich Warten gewohnt. Seit der Klubgründung vor nunmehr 111 Jahren hat Servette den Schweizer Meistertitel nie gewinnen können. 2 Pokal-Erfolge, 2 Siege beim Spengler Cup und 7 Vize-Meistertitel sind die Ausbeute seit 1905.

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Chris McSorley hadert mit den Hockey-Göttern
Aus Sport-Clip vom 29.03.2016.
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McSorley: Auch im 15. Anlauf gescheitert

Das Out im 6. Spiel gegen Lugano ist auch eine Niederlage für Chris McSorley. Der akribische, oft verbissene Trainer ist in Genf Chefcoach, General Manager und Mitbesitzer in Personalunion. Auch in seiner 15. Saison als «Mister Servette» wurde es nichts mit dem ersehnten Titel.

«Die Hockey-Götter waren in dieser Serie nicht auf unserer Seite», bedauert McSorley. Genf-Servette verlor 3 der 4 Partien gegen Lugano in der Verlängerung. «Aber wir werden nächstes Jahr wiederkommen, und wir werden besser sein», verspricht der 54-jährige Kanadier.

Wir wollen diesen Titel unbedingt.
Autor: Hugh QuennecKlubpräsident

Dem Titel am nächsten kam Genf unter McSorley 2010, als man im Final in 7 Partien am SC Bern scheiterte (nach einer 1:0-Führung in der «Belle»). Zwei Jahre zuvor hatte Servette gegen die ZSC Lions im Final in 6 Partien den Kürzeren gezogen.

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Quennec: «Der Titel hat oberste Priorität»
Aus Sport-Clip vom 29.03.2016.
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Auch der Präsident will den Meistertitel um jeden Preis

Der Gewinn des Schweizer Meistertitels hat auch für Präsident Hugh Quennec oberste Priorität: «Wir wollen diesen Titel unbedingt. Neben dem neuen Stadion geniesst dieses Unterfangen absolut oberste Priorität.» 2017 erhalten Quennec, McSorley und Co. die nächste Gelegenheit.

Genfs Klassierungen unter Chris McSorley

Saison
Quali-Rang
PlayoffsSaisonQuali-RangPlayoffs
01/02NLA-Aufstieg-
09/102.Final
02/036.1/4-Final10/115.1/4-Final
03/043.1/2-Final11/129.Playouts
04/055.1/4-Final12/137.1/4-Final
05/0611.Playouts13/144.1/2-Final
06/077.1/4-Final14/156.1/2-Final
07/082.Final15/163.1/2-Final
08/096.1/4-Final


Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.3.16, 16:15 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von E.Wagner , Zug
    Es hätte auch ganz anders ausgehen können, wenn die Unparteiischen, richtig gepfiffen hätten. Fast in jedem Spiel und bei jedem Klub, war irgendetwas das es zu bemängeln gab. Aber offensichtlich lebt der Sport von solchen fehlendscheiden.
  • Kommentar von B. Rosenberg , 8493 Saland
    Würde Genf den Meistertitel schon mal gönnen. Nur macht sich McSorley mit dem Gebaren einer dauernd beleidigten Leberwurst, nicht unbedingt zum Sympathieträger in der Restschweiz.
  • Kommentar von Adrian Flükiger , Bern
    Es kann von mir aus weitere 111 Jahre gehen, basta!
    1. Antwort von Gysler A , VD
      @Flükiger: von mir aus, für den SCB auch, ausser die Gurkenetage der Liga verteilt weiter Geschenke!
    2. Antwort von Martin Sommer , Bern
      Ach Gysler, hören Sie doch mal auf. Als was würden Sie denn die eine Spielsperre für den Check von Rod an Glauser bezeichnen..Bestrafung? Nicht im Ernst oder? Bern war in den Serien gegen den Z und den HCD schlicht besser, dies hätten wir Berner wohl noch weniger erwartet als alle Anderen. Sorry gäu =)