Pettersson-Penalty gibt zu reden – Reiber nimmt Stellung

Tatsachenentscheid oder regeltechnischer Fehler? Zug hofft auf eine Spielwiederholung.

Die Emotionen kochten in der Zuger Arena am ersten Playoff-Abend hoch. Lugano ging zwar nach Penaltyschiessen als Sieger vom Feld, doch das unterlegene Heimteam deponierte einen Spielfeld-Protest. Fredrik Pettersson hatte die Scheibe bei seinem erfolgreichen Versuch gestoppt und leicht zurückgezogen.

Der Regelverstoss ist unbestritten. Sind dem Protest deshalb gute Chancen einzuräumen? Nicht unbedingt, erklärt Schiedsrichter-Chef Brent Reiber: «Tatsachenentscheidungen, welche im Ermessen des Schiedsrichters gefällt werden, sind kein Grund für einen Spielfeldprotest», hält Reiber fest.

Zug muss darauf hoffen, dass Einzelrichter Reto Steinmann den Schiedsrichtern keinen falschen Tatsachenentscheid sondern einen regeltechnischen Fehler ankreidet.

Die strittige Szene können Sie sich hier nochmals anschauen:

Video «Pettersson-Penalty führt zu Zuger Spielfeldprotest» abspielen

Der Penalty des Anstosses

0:16 min, vom 3.3.2016