Tatsachenentscheid: EVZ-Protest wird nicht behandelt

Das Playoff-Viertelfinalspiel zwischen Zug und Lugano wird mit 1:2 n.P. gewertet. Einzelrichter Steinmann tritt gar nicht erst auf den Spielfeldprotest der Zuger ein. Diese hatten die falsche Ausführung eines Penaltys kritisiert.

Diskussionen zwischen Spielern und Schiris Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Erhitzte Gemüter Nach dem Penalty von Pettersson gingen die Wogen hoch. SRF

Mit zwei Sätzen begründet die SIHF, warum auf den Protest des EV Zug nicht eingegangen wird:

«Beim Entscheid des Schiedsrichters, den Penalty-Treffer als gültig zu werten, handelt es sich nach Ansicht des Einzelrichters zweifelsfrei um einen Tatsachenentscheid, gegen den gemäss Rechtspflegereglement keine Möglichkeit eines Spielfeldprotests besteht. Aufgrund dieser Tatsache hat der Einzelrichter entschieden, nicht auf den Protest des EV Zug einzutreten.»

Lugano bleibt also der glückliche Sieger der ersten Playoff-Viertelfinalpartie in Zug. Für den Protest verantwortlich war dieser Penalty von Fredrik Pettersson:

Video «Pettersson-Penalty führt zu Zuger Spielfeldprotest» abspielen

Pettersson stoppt mit der Scheibe

0:16 min, vom 3.3.2016