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National League Trio vor Halbfinal-Einzug – Biel und Tigers im Playout

Meister Davos, Lugano und Genf-Servette brauchen noch einen Sieg für den Playoff-Halbfinal-Einzug. Das Trio setzte sich auch in Spiel 3 durch. Ambri und Lausanne schafften den vorzeitigen Klassenerhalt.

  • Keine Reaktion der Teams in Rücklage: Zug, Freiburg und Kloten verlieren erneut und stehen nun mit dem Rücken zur Wand. Auch die ZSC Lions stehen nach dem 3:4 n.V. zu Hause gegen Bern vor dem Aus.
  • Der Playout-Final steht 3 Runden vor Ende der Platzierungsrunde fest: Langnau und Biel müssen in den sauren Apfel beissen.
  • Lausanne und Ambri sichern sich vorzeitig den Ligaerhalt

Davos – Kloten 3:1 (Serie 3:0)

Die Bündner stellten bereits im 1. Drittel die Weichen auf Sieg. Andres Ambühl mit einem seiner typischen Energieanfälle und Devin Setoguchi nach mustergültiger Vorarbeit von Noah Schneeberger brachten das Heimteam bis zur 18. Minute mit 2:0 in Führung. Wer auf eine Reaktion der Klotener gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Der HCD powerte weiter und musste sich am Ende einzig vorwerfen lassen, zu fahrlässig mit den Torchancen umgegangen zu sein. So mussten die Landwassertaler am Ende noch um den Sieg zittern, als Lukas Frick gut 3 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer gelang. Doch Dick Axelsson stellte den verdienten Sieg kurze Zeit später mit einem «Empty netter» doch noch sicher.

Zug – Lugano 2:5 (Serie 0:3)

Zwei Strafen gegen Pierre-Marc Bouchard, der kurz zuvor auf 1:2 verkürzt hatte, und Emanuel Peter Ende des 2. Drittels brachen dem Heimteam das Genick. Lugano liess sich nicht zweimal bitten, nutzte beide Überzahlspiele aus und zog auf 4:1 davon. Spätestens nach Raffaele Sannitz' 5:1 in der 43. Minute war die Partie entschieden. Zug bot insgesamt eine enttäuschende Leistung und geriet schon früh ins Hintertreffen. Nach Toren von Julien Vauclair nach einer feinen Einzelleistung und dem Ex-Zuger Alessio Bertaggia lag der EVZ nach 6 Minuten bereits mit 0:2 in Rücklage.

Legende: Video Noah Rods Check gegen Andrea Glauser abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Vom 08.03.2016.

Genf-Servette – Freiburg 4:1 (Serie 3:0)

3:0 in der Serie führt auch Genf-Servette. Das Heimteam spielte besser und vor allem cleverer als die Gäste und kam kaum je in Gefahr, die Partie zu verlieren. Noah Rod brachte Genf mit einem Ablenker früh in Führung, Kevin Romy erhöhte noch vor der 1. Drittelspause nach einem Abpraller bei Gottéron-Keeper Benjamin Conz. Freiburg schöpfte nach Kilian Mottets 1:2 (21.) kurz Hoffnung, doch Tim Traber und Matt D’Agostini stellten noch vor der 2. Pause auf 4:1. Im Schlussdrittel beschränkten sich die Servettiens auf die Spielkontrolle. Zu reden gab aber ein übler Check von Noah Rod gegen Freiburgs Andrea Glauser.

Platzierungsrunde

1.Ambri-Piotta53202823153:17472
2.Lausanne53186425130:15270
3.SCL Tigers53156329146:18460
4.Biel53136529135:18156

Lausanne – Biel 2:0

Lange Zeit bekamen die Zuschauer in Lausanne Hockey-Magerkost zu sehen. Erst in der 46. Minute eröffnete Ossi Louhivaara das Skore für das Heimteam. Louis Leblanc doppelte nur 48 Sekunden nach. Mit dem späten Sieg stellten die Waadtländer 3 Spiele vor dem Ende der Platzierungsrunde den Liga-Erhalt sicher. Biel muss den Gang in die Playouts antreten

SCL Tigers – Ambri 3:4

Marc Gautschi schoss die Gäste erst 3 Sekunden vor dem Ende ins Glück. Zuvor hatten die Leventiner eine 2:0- und eine 3:1-Führung leichtsinnig verspielt. Evgeni Schirjajew und Thomas Nüssli gelang mit einem Doppelschlag binnen 67 Sekunden (53./54.) der Ausgleich zum 3:3. Um die Hoffnung auf den vorzeitigen Liga-Erhalt noch zu wahren, nahmen die Emmentaler am Ende den Torhüter raus, was Gautschi zum Siegtreffer nutzte.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den NLA-Playoffs.

Programm-Hinweis

Programm-Hinweis

Das 4. Viertelfinalspiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions können Sie am Donnerstag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und hier im Stream mitverfolgen. RTS deux zeigt zeitgleich Freiburg-Genf. Radio SRF 3 bringt Live-Einschaltungen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Fab, schenkon
    Hätte wohl fast jeder Trainer so gemacht. Nur mit 3 Punkten hätte für Langnau noch die kleine Chance auf den vorzeitigen Ligaerhalt bestanden...
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  • Kommentar von Mikael Aeschlimann, Niederstocken
    Guter versuch von LAPORTE... aber ich verstehe es nicht warum man auf 3 punkte spielt 1 min vor spielende. Das was laporte gemacht hat ist die grösste frechheit gegenüber der zahlenden fans und sponsoren. Na dann bye bye laporte hast es dir reglich verdient langnau in die playouts geschickt zu haben!
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  • Kommentar von Sebastian, Sonnmatt
    Kurze Frage: Müssen jetzt Ambri und Lausanne nochmals spielen oder wird die Platzierungsrunde vorzeitig abgebrochen? Was passiert dann mit den restlichen drei Spielen. Bekommt Biel keine Chance mehr, sich auf den 3. Platz zu verbessern und sich so den Heimvorteil für die Playouts zu sichern? Vielen Dank für die Antwort
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    1. Antwort von Mikael Aeschlimann, Niederstocken
      Sebastian... doch... es geht normal weiter biel/langnau kann sich noch den heimvorteil erkämpfen. Langnau/biel ist aber definitv in den playouts. Das heisst ambri und lausanne können sich jetzt zurücklehnen und noch die letzten spiele geniessen ^^
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