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National League Von Strafensammlern und Matchwinnern

In drei Paarungen hat ein Team das Break bereits geschafft, nur Lugano und die ZSC Lions liegen auf Augenhöhe. Biel, Genf und Lausanne sind gefordert. Die wichtigsten Facts vor der 3. Runde.

Bern - Biel (Serie: 2:0) - 20:10 Uhr live auf SRF zwei

  • Der Grund für Biels Rückstand ist schnell gefunden: Lediglich einen Treffer brachten die Seeländer bislang zustande. Seit Toni Rajalas 1:0 in der 7. Minute der 1. Partie – oder 122 Minuten – hat kein Bieler mehr getroffen.
  • Dabei geizt auch der SCB mit seiner Torproduktion. Nur die in den Serien im Rückstand liegenden Teams Genf, Lausanne und eben Biel haben noch weniger Treffer erzielt als der Meister (5).

ZSC - Lugano (1:1) - 20:10 Uhr live auf srf.ch/sport und in der App

  • Die einzige Serie, die derzeit ausgeglichen ist, stellt momentan auch den Topskorer der Playoffs. Luca Fazzini traf schon dreimal ins Schwarze und lieferte zudem noch einen Assist.
  • Während der Regular Season wehrte Lukas Flüeler 91,24% aller Schüsse ab, in den ersten beiden Playoff-Spielen fiel diese Zahl auf 85,42% – mit ein Grund, weshalb die Lions in der Serie in Bedrängnis sind. Zeit, den Goalie zu tauschen? Schliesslich war die etatmässige Nummer 2, Niklas Schlegel, schon in der Saison statistisch besser (91,97% Abwehrquote).
Legende: Video Luganos Fazzini findet zweimal die Lücke abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.03.2017.

Zug - Genf (2:0)

  • Sowohl Zug als auch Genf müssen im 3. Spiel auf einen gesperrten Akteur verzichten: Genfs Daniel Vukovic wurde für einen Stockschlag aus dem Verkehr gezogen, Zugs Robin Grossmann für einen Check mit dem Knie. Kein Wunder: In dieser Begegnung wurden mehr Strafminuten ausgesprochen als in allen 3 anderen Serien zusammengezählt.
  • Zugs Defensive um Goalie Tobias Stephan liess bislang erst 4 Gegentore zu. Auffällig: Die beiden Adler Nick Spaling (2 Tore/2 Assists) und Cody Almond (1/3) waren an allen Treffern beteiligt. Klar also, auf wen die Zentralschweizer Defensive ihr Augenmerk legen muss.

Lausanne - Davos (0:2)

  • Als einziges schlechter klassiertes Team der Regular Season liegen die Bündner in den Playoffs vorne. Doch es hätte auch anders kommen können: Schliesslich führte Lausanne nach 17 Minuten des 1. Duells mit 3:0. Die Waadtländer verpassten es aber, den Vorsprung zu verwalten und verloren noch 3:5. Seitdem liegen die Vorteile bei Davos. Ist die Luft bei den Waadtländern schon draussen?
  • In beiden Spielen lösten die Wieser-Brüder den Torknoten: In Spiel 1 legten Marc und Dino mit dem 1:3 und dem 2:3 den Grundstein für die Wende, in der 2. Partie war Dino der schnellere, bevor Marc das Game-Winning-Goal zum 2:0 gelang.
Legende: Video Davos mit verdientem Heimsieg gegen Lausanne abspielen. Laufzeit 05:43 Minuten.
Aus sportlive vom 07.03.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.03.17, 20:10 Uhr

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