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National League ZSC Lions: Dank Heimvorteil in den Final?

Am Donnerstag kämpfen die ZSC Lions und Genf-Servette im siebten Spiel um den verbleibenden Platz im Playoff-Final. Nach zuletzt vier Siegen des jeweiligen Heimteams gilt es für die Westschweizer, diese Serie im Hallenstadion zu durchbrechen.

Ryan Keller und Genfs Matthew Lombardi kämpfen um die Scheibe.
Legende: Schenken sich nichts Ryan Keller und Genfs Matthew Lombardi kämpfen um die Scheibe. Keystone

Wie bereits in der Viertelfinalserie gegen Aufsteiger Lausanne haben es die Zürcher auch gegen Genf nicht geschafft, die Serie mit dem ersten Matchpuck vorzeitig zu entscheiden. Dass der Qualifikationssieger nun zum zweiten Mal über die volle Distanz muss, könnte aus Zürcher Sicht aber auch eine Hilfe sein. «Es ist sicher ein Vorteil, dass wir schon Erfahrung mit Spiel 7 haben», so Lions-Topskorer Roman Wick.

Nutzen die Zürcher den Heimvorteil?

Seit 2001 mussten die Lions in den Playoffs 9 Mal über die volle Distanz. Mit 6 Siegen weisen die Zürcher in dieser Hinsicht eine positive Bilanz auf. Die letzte Niederlage in einer «Belle» datiert aus dem Jahr 2010, als die Lions im 7. Spiel des Playoff-Viertelfinals dem EV Zug auswärts 1:2 unterlagen.

Auch dank dem Heimvorteil dürfte der ZSC als Favorit ins entscheidende Spiel gehen. Nach zwei anfänglichen Breaks hat sich in der Serie gegen Genf immer das Heimteam durchgesetzt. «Bei den letzten beiden Heimspielen haben wir stark gespielt, das wollen wir wieder tun», sagt Wick, der mit 8 Skorerpunkten zu den erfolgreichsten Zürcher Akteuren in den Playoffs gehört.

Auch Genf kann wichtige Spiele gewinnen

Doch nicht nur die Zürcher wissen, wie man wichtige Spiele gewinnt. Auch Genf hat in dieser Saison bewiesen, dass sie im richtigen Moment bereit sind, einen Gang höher zu schalten. Dank einer Serie von 6 gewonnenen Partien zum Ende der Qualifikationsphase verbesserten sich die Servettiens in der Tabelle noch vom 7. auf den 4. Platz.

«Wir wissen, dass wir wichtige Spiele gewinnen können», so Servette-Keeper Tobias Stephan. Dazu zähle natürlich auch der Sieg am Spengler Cup. «Solche Dinge im Hinterkopf zu haben, hilft mental sicher ein bisschen.» Deutlichere Worte findet Stürmer Denis Hollenstein, der nur zu gerne einen Playoff-Final gegen das Team seines Vaters bestreiten würde. «Wir fahren nach Zürich und müssen einfach gewinnen, etwas anderes gibt es gar nicht.»

Ob zuhause oder auswärts - beide Teams haben zu Beginn der Serie bewiesen, dass sie sich auch vor gegnerischem Anhang durchsetzen können. Viel entscheidender könnte das erste Tor der Partie sein. In den bisherigen 6 Spielen hat sich immer das Team durchgesetzt, welches den ersten Treffer erzielen konnte.

Legende: Video Genf -ZSC Lions: Highlights aus Spiel 6 abspielen. Laufzeit 03:53 Minuten.
Aus sportlive vom 08.04.2014.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen sie das 7. Spiel zwischen den ZSC Lions und Lausanne am Donnerstag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei oder im Livestream.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Gysler A., VD
    entscheiden wird nicht der Heimvorteil, sondern die Torhüterleistung. Mit Flüeler, m.E. einem der schwächsten Torhüter der Liga, kann der ZSC den Final nur erreichen, wenn seine Vorderleute ihren Job zu 150% machen. Sein Stellungsspiel lässt öfters sehr viel zu wünschen übrig, dazu ist er viel zu viel am Boden und fuchtelt mit seinem Stock manchmal ziellos vor dem Toer herum.Zugegeben, Tobias Stefan hat bei 2 Z Siegen auch nicht die beste Figur gemacht, er ist aber der viel konstantere Torhüter.
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