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National League ZSC schafft Sieg in extremis

Die ZSC Lions gleichen dank einem 3:2-Sieg in der Overtime die Serie gegen Biel aus. Auch der SC Bern (2:1 in Lausanne) und Lugano (7:2 in Genf) sind zurück im Geschäft.

Der EHC Biel stand dicht vor einem neuerlichen Coup. Doch Mike Künzle bewahrte die ZSC Lions mit seinem Tor nach 10 Minuten in der Verlängerung vor einer weiteren Schmach und einem 1:3-Rückstand in der Serie.

Biel fehlte eine Minute zum Coup

Möglich gemacht hatte den 2. Sieg des Meisters ein Last-Minute-Tor in der regulären Spielzeit. ZSC-Stürmer Ryan Keller (60.) gelang mit seinem 1. Treffer in diesen Playoffs der 2:2-Ausgleich. Wegen eines Wechselfehlers agierten die Zürcher zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Goalie Lukas Flüeler hatte einem 4. Feldspieler Platz gemacht (Severin Blindenbacher und Kevin Fey sassen wegen einer Rangelei bereits auf der Strafbank).

Auch in der Verlängerung war Biel bis zum Gegentreffer die bessere Mannschaft. Das Team von Coach Kevin Schläpfer, das kurz nach Spielhälfte dank Toren von Raphael Herburger und Per Arlbrandt mit 2:0 führte, sah sich spät um die Früchte seiner Arbeit gebracht. Die Zürcher dagegen wurden für einen keineswegs überzeugenden Auftritt doch noch belohnt, auch weil es Biel nicht schaffte, die zahlreichen Powerplay-Situationen auszunützen.

SCB zurück im Geschäft

Der SC Bern hat auf die Heim-Niederlage im Penaltyschiessen am letzten Donnerstag reagiert und den 2:2-Ausgleich in der Serie realisiert. Lausanne ging zwar durch ein Tor von Etienne Froidevaux (27.) dem Spielverlauf entsprechend in Führung, Bud Holloway (34.) und Jesse Joensuu (48.) wendeten jedoch das Blatt.

Beim 2. Gegentreffer liess Lausanne-Goalie Cristobal Huet den Puck aus der Fanghand gleiten. Lausannes Topskorer Ossi Louhivaara verpasste den Ausgleich in den Schlussekunden, als er zweimal an Marco Bührer scheiterte.

Legende: Video Lugano mit gleicht Serie mit Kantersieg aus abspielen. Laufzeit 04:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.03.2015.

Furioses Lugano: 5 Tore in 8 Minuten

Auch der HC Lugano hat sich definitiv zurückgemeldet und nach dank dem 2. Sieg in Folge die Viertelfinalserie gegen Genf ausgeglichen (2:2). Das Team von Coach Fischer kam dank einem fulminanten Mitteldrittel zu einem klaren 7:2-Auswärtserfolg. Zwischen der 22. und 29. Minute sorgten Pettersson (2), Chiesa, Filppula und Sannitz für eine 5:0-Führung. Taylor Pyatt und Vukovic gelang mit einem Doppelschlag kurz nach Spielhälte noch die vermeintliche Resultatkosmetik. Reuille und Walker sorgten kurz vor Schluss für das diskussionslose Endverdikt.

Kloten und Freiburg siegen

In der Platzierungsrunde sind die Kloten Flyers zu einem wichtigen 3:1-Auswärtssieg in Ambri gekommen. Damit kletterten die Zürcher Unterländer auf Kosten der Leventiner wieder auf Rang 2. Dupont, Kellenberger und Vandermeer trafen für die Flyers, nachdem Duca Ambri in Front geschossen hatte.

Fribourg-Gotteron kam zuhause gegen die Rapperswil Jona-Lakers, die bereits als Playout-Finalteilnehmer feststehen, zu einem 4:1-Sieg. Damit liegen die Saanestädter bei noch 3 ausstehenden Partien 4 Punkte vor Kloten und Ambri. Kamerzin liess sich beim Heimteam als Doppeltorschütze feiern.

Legende: Video Kloten siegt im Ambri, Freiburg mit Heimsieg über Lakers abspielen. Laufzeit 03:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.03.2015.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.03.15 20:00 Uhr

Check an Murray ohne Folgen

Zu reden gab im Spiel zwischen Ambri und Kloten ein Check von Ryan O'Byrne an Brady Murray. Der Klotener blieb regungslos auf dem Eis liegen und wurde mit Verdacht auf Hirnerschütterung ins Spital gebracht, wo er die Nacht zur Beobachtung verbringt.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Anna Meier, Kt. Bern
    Ich war geschockt übers Verhalten der Zürcher-Fans echt ERBÄRMLICH. Nach dem Sieg des ZSC rasteten deren Fans aus & versuchten über die Gitter in den Fansektor der Bieler zu klettern um sich zu prügeln, es war wie im Zoo im Affengehege, die Security mussten sie abhalten. Zu allem Übel warf ein Zürcher einem Security etwas an den Kopf, er wurde verletzt, eine neutralen Person. Ich hätte das Verhalten halbwegs nachvollziehen können, wenn der ZSC verloren hätte, aber so TRAURIG! Nur Wasser im Kopf!
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    1. Antwort von Pascal K, Zürich
      Liebe Anna Meier Von wo aus haben Sie den Match verfolgt? Wohl kaum vom Gästesektor aus, denn dann hätten Sie bemerkt, dass die Bieler Fans Glasflaschen in den Gästesektor geworfen haben. Kann es niemandem übernehmen der da wütend wird.
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    2. Antwort von Grayne Wetzky, Turicum
      Klar, die bösen Zürcher rasten aus weil sie gewonnen haben und wollen den unschuldigen Bielern an den Kragen....Könnte es nicht sein, dass ev. die Bieler mit dieser so bitteren Niederlage nicht fertig wurden und dann die feiernden Z Fans provozierten und bewarfen? Es braucht halt immer zwei. Ich will damit niemanden in Schutz nehmen, nichts rechtfertigt Gewalt irgendwelcher Art, aber das gilt für BEIDE Lager und laut Medien waren btw auch beide Lager beteiligt beim Prügeln und Werfen.
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    3. Antwort von Christian, Zürich
      Hab ich auch so gesehen. Die Bieler haben provoziert in dem sie Sachen in den Zürcher Sektor werfen... und schlussendlich, sowohl die Zürcher auch die Bieler waren unten und suchten Streit.... ich glaube kaum dass die vermummten Bieler unten nur ein Schwätzchen halten wollten ;)
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    4. Antwort von hanspeter l., saarnen
      ist ja klar. die Zürcher sind immer die Lausbuben und die Bieler die Unschuldslämmer. haben wir genug oft gesehen in dieser Serie. achtung ironie.
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    5. Antwort von Mike Rohrbach, Zürich
      Jahaa Frau Meier da haben Sie absolut recht. Vor allem weil die Bieler gar nichts gemacht haben. Von wo aus haben Sie eieses Spiel gesehen? Die vermummten Bieler wollten sicherlich nur etwas plaudern. Nicht Ihr ernst oder
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