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National League ZSC und Kloten: Stellt sich nun die Torhüter-Frage?

Lukas Flüeler hat in Spiel 3 des Playoff-Viertelfinals gegen den SCB nicht den sichersten Eindruck hinterlassen. Kommt nun Niklas Schlegel zum Handkuss? Und bei Kloten ist Routinier Martin Gerber zurück im Training.

Legende: Video « Die vier Gegentore von Flüeler in Spiel 3» abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Vom 09.03.2016.

Er sollte der Trumpf im Meister-Plan des Qualifikationssiegers werden. Doch auch Lukas Flüeler schaffte es in 2 Anläufen nicht, die ZSC Lions gegen den SCB zu einem Sieg zu hexen. Zuvor war der Meisterkeeper von 2012 und 2014 wegen Adduktoren-Problemen den grössten Teil der Saison ausgefallen.

Schlegel mit überragenden Statistiken

Flüelers Ersatz Niklas Schlegel zeigte in Abwesenheit des Stammkeepers eine ausgezeichnete Saison. Sowohl in Sachen Fangquote (92,63 Prozent) als auch im Gegentreffer-Schnitt (2,13 Gegentore pro Spiel) stand der 21-Jährige in der Qualifikation an der Spitze der wichtigsten Torhüter-Statistiken.

Nun hinterliess Flüeler vor allem in Spiel 3 keinen unwiderstehlichen Eindruck. Gewiss, beim 1. Gegentreffer kann dem ZSC-Keeper keine Schuld zugewiesen werden, auch wenn die Aktion nach dem abgelenkten Schuss von Andrew Ebbett unglücklich aussah. Doch die Tore zum 2:2 und 3:4 schienen nicht unhaltbar, beim 2:3 konnte Flüeler nicht schnell genug verschieben.

Legende: Video «Als Gerber Sciaroni blutig schlug («sportaktuell», 15.03.14)» abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 16.03.2014.

Kloten: Kommt nun Gerber?

Nun stellt sich die Frage, auf wen Marc Crawford am Donnerstag in Bern setzen wird. Und nicht nur der ZSC-Trainer dürfte vor einer Torhüter-Entscheidung stehen. Auch beim Kantonsrivalen Kloten, der ebenfalls mit dem Rücken zur Wand steht, könnte es zu einer Rochade kommen. Routinier Martin Gerber, der seit dem 17. Februar verletzt ausfiel, trainiert seit einigen Tagen wieder mit dem Team. Er könnte am Donnerstag Luca Boltshauser ersetzen.

Gerber rüttelte Kloten schon einmal in einer Playoff-Serie gegen Davos wach. Damals hatten die Flyers die ersten beiden Duelle verloren, ehe in Spiel 3 ein Ausraster des Emmentaler Keepers die Emotionen und letztlich das Leistungsvolumen der Zürcher Unterländer weckte. Trotz Ausschluss des Torhüters gewann Kloten das Spiel mit 2:1, anschliessend die Serie gegen den HCD und stiess bis in den Final vor.

Auf wen würden Sie setzen im Tor der ZSC Lions?

  1. Lukas Flüeler
    %
  2. Niklas Schlegel
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Auf wen würden Sie setzen im Tor der Kloten Flyers?

  1. Luca Boltshauser
    %
  2. Martin Gerber
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu den NLA-Playoffs.

10 Kommentare

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  • Kommentar von André Piquerez, ebikon
    ich traue es den ZSC lions zu die Serie noch zu gewinnen, auch wenn es jetzt 0:3 steht...wenn sie die Hoffnung nie aufgeben und bis zum letzten kämpfen...wie dazumals im 2014 die Los Angeles Kings...die waren 0:3 hinten in der ersten Serie, haben aber von da an plötzlich defensiv viel besser gespielt und nur noch gescort...schlussendlich den Titel gewonnen..aber dass der SC Bern jetzt so viel Tore macht ist schon beeindruckend nach der schlechten Qualifikation..
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    1. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Von den 4 Toren die der ZSC gestern kassiert hat, hätte Quick in der Form von 2014 höchstens eine zugelassen. Und wir haben auch keinen Doughty, der regelmässig 30 Minuten, oder einfach die Hälfte der Spielzeit wenn es OT gibt, auf dem Eis steht. Hinten aufräumt, und dann vorne noch Tore vorbereitet und selber macht. Leider haben wir auch keinen cleveren Coach, wie Sutter, der unter Druck ruhig bleibt, weiss wie man Spieler motiviert und richtig einsetzt. Ganz im Gegenteil. Hoffen ist erlaubt.
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  • Kommentar von willy wombat, altendorf
    Schlegel ist nicht Crawfords Mann, er hat nicht einmal einen Vertrag für nächste Saison, da man ihm das Gehalt von rund CHF 70'000.- pro Jahr nicht erhöhen können er aber während der ganzen Saison sehr gute Resultate gezeigt hatte. MC und Mgmt sollten ihn spielen lassen und ihn danach umgehend für nächste Saison verpflichten.
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  • Kommentar von Franz Huber, Zürich
    Goalie Rochade ist ein Muss. Flüeler sah bei allen ausser dem ersten Gegentreffer nicht gut aus. Allerdings möchte ich ihm das gar nicht ankreiden, sondern Crawford. Der Flüeler ohne Spiel Rhythmus einfach ins kalte Wasser geworfen hat. Und das war ja nicht die einzige fragwürdige Entscheidung die Crawford getroffen hat in diesen Playoffs. Deshalb den Trainer entlassen, wie ein Sport Redaktor vom Tagi heute fordert, und mit neuem Coach, und hoffentlich neuem Schwung in das 4. Spiel steigen.
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    1. Antwort von Hans Meier, Lauten
      Wunderbare Sache, das macht Sinn! Während den Playoffs den Trainer zu wechseln, der ja sowieso die gleiche Spiel Mentalität haben wird wie Crowford und er sowieso genügend Zeit hat, während den Playoffs den "Neuen Schwung" dem Team "einzuhauchen". Das klingt logisch...
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    2. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Sport ist halt oft nicht so logisch.Schlechter als bisher kann es kaum werden.Und Crawford will ja sowieso in die NHL wechseln. Auch nur als Assistent wenn nicht mehr möglich ist. Somit dürfte es am Do. so oder so das letzte Spiel mit ihm an der Bande sein. Es ist halt schon der Coach der bestimmt, wer, wann und mit wem auf dem Eis steht. Und da hat er keine guten Entscheidungen getroffen. Und wie man hört, sei er ja auch Beratungsresistent.Also lieber etwas riskieren als einfach so ausscheiden.
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    3. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Huber: Aber, aber... der SCB ist besser, mehr braucht man dazu nicht zu sagen! Hopp SCB - for ever!
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    4. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Das ist ja das Schlimmste. Gegen einen mittelmässigen SCB 0:3 hinten. Für euch wird auch schnell Schluss sein, falls ihr überhaupt in die HF kommt.
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    5. Antwort von M.Keller, Olten
      Ganz vorsichtig Herr Adrian Flükiger. Angeschossene 'Tiere' sind sehr gefährlich ;) Und der SCB hat auch nur mit Glück und in letzter Sekunde die Playoffs geschafft. Dies hätte für die Mutzen auch ganz anders ausgehen können.......
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    6. Antwort von Gysler A, VD
      @F.Huber: spätestens Ende der letzten Saison hätte man Crawford in die Wüste schicken müssen, nicht wahr, Herr Salis??? Wenn ein Trainer in 2 Saisons nicht imstande ist, Penaltyschiessen zu gewinnen (und dies scheinbar als Nebensache abstempelt), hat er bei einem Spitzenklub nichts verloren. Und in der dritten Saison: von 8 Spielen, die ins Penaltyschiessen gingen, hat - soviel ich mich erinnere - alle der Gegner gewonnen. Ein evtl. Penaltyschiessen morgen wird logischerweise der SCB gewinnen
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