NLB: So offen wie nie zuvor

Gleich 7 Klubs zählen in der zweitobersten Spielklasse zu den Anwärtern auf den Titel. In der NLB scheint in der neuen Saison praktisch alles möglich.

Rapperswils Kanadier Jared Aulin (r.) und Zweikampf mit Luca Zanatta von Red Ice Martigny. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Packend Rapperswils Kanadier Jared Aulin (r.) im Zweikampf mit Luca Zanatta von Red Ice Martigny. EQ Images

Die NLB wird gerne als die beste zweitoberste Liga in Europa bezeichnet. Das sportliche Niveau der NLB ist in den letzten Jahren merklich angestiegen und die Zuschauerzahlen zumindest der Spitzenklubs sind hoch.

Das dürfte sich auch in der neuen Saison nicht ändern, denn Spannung ist garantiert. Gleich 7 Klubs haben berechtigte Ambitionen auf den Titel. Neben den Dauerfavoriten Rapperswil, Olten, Visp und Langenthal haben sich La Chaux-de-Fonds und vor allem Red Ice Martigny, das gleich 7 Spieler aus der NLA verpflichtete, massiv verstärkt.

Kann Ajoie den Coup wiederholen?

Auch mit Titelverteidiger Ajoie ist zu rechnen, wenn auch eine Wiederholung des Coups einer Überraschung gleich käme. Immerhin konnten die Jurassier ihr überragendes Kanadier-Duo Jonathan Hazen und Philip-Michael Devos halten.

Ajoie beim Titelgewinn 2016. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wiederholung? Ajoie beim Titelgewinn 2016. EQ Images

Im Gegensatz zum letzten Jahr stellte Ajoie – wie übrigens die 6 weiteren Titelanwärter auch – das Gesuch um den Aufstieg in die NLA und dürfte diesmal eine Ligaqualifikation gegen den Verlierer der NLA-Playouts bestreiten.

Die weiteren Teams werden um den letzten Platz in den Playoffs kämpfen. Neben den GCK Lions sind mit der EVZ Academy und den HCB Ticino Rockets, dem gemeinsamen Farmteam von Ambri und Lugano, in diesem Jahr gleich 3 «NLA-Filialen» am Start.

Viel Prominenz an der Bande

Bei den neuen Farmteams sind die interessantesten Namen hinter der Bande zu finden. In Zug konnte man mit Björn Kinding eine Trainerlegende für den Job in der Academy gewinnen. Er wird assistiert vom langjährigen Nationalspieler Marcel Jenni. Trainer in Biasca ist mit Luca Cereda ebenfalls ein ehemaliger Internationaler.

Auch in Winterthur, das in seine 2. NLB-Saison nach dem Aufstieg steigt, ist der Trainer der Star. Michel Zeiter steht neu an der Bande der Zürcher. Komplettiert wird das NLB-Feld von Hockey Thurgau, das zum ersten Mal seit Jahren aus Kostengründen ohne ausländische Spieler in die Saison startet.

Wer holt sich den Meistertitel in der NLB?

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