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Spengler Cup HC Lugano walzt angezählte Davoser platt

Der HC Lugano setzt seine Siegesserie fort und spielt am Spengler Cup zum 2. Mal in Folge um den Turniersieg. Im Halbfinal bezwang das Shedden-Team ein energieloses Davos mit 4:0.

  • Zum 4. Mal in Folge ist Davos am Finaltag seines Heimturniers nur Zuschauer
  • Für die «Bianconeri» trafen Klasen, Bürgler, Chiesa und Bertaggia
  • Im Endspiel bekommt Lugano gegen Canada die Chance zur Revanche (3:4 im 2015)

Den entscheidenden Vorteil in diesem Halbfinal waren die Kraftreserven, von denen der HC Lugano eindeutig mehr übrig hatte. Die Tessiner standen am Traditionsturnier erst zum 3. Mal im Einsatz – und hatten dazwischen jeweils einen Tag Pause einziehen können.

Davos dagegen bestritt die 4. Partie innert 4 Tagen und lief zunehmend auf dem Zahnfleisch. Aus diesem Grund erstaunte es nicht, dass das Heimteam ausgerechnet im Boxplay verwundbar war.

Nach Sciaroni-Ausfall viel Schärfe in der Affiche

Unmittelbar vor dem ersten Gegentreffer (17.) war zwar Tino Kessler von der Strafbank zurück aufs Eis geeilt. Gleichwohl konnte Linus Klasen dank effektivem Nachstochern HCD-Keeper Melvin Nyffeler düpieren. Das 2:0 war dann effektiv ein Powerplay-Goal, das auf das Konto von Dario Bürgler ging (32.).

Video
Es fliegen die Fetzen
Aus Sport-Clip vom 30.12.2016.
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Kurz zuvor dürfte sich auf Seiten der Bündner der Knackpunkt ereignet haben. Nach einem heftigen Zusammenprall mit Alessio Bertaggia verloren sie Flügelstürmer Grégory Sciaroni, der mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Spital musste. Dieser Vorfall erhitzte die Gemüter sichtlich. So etwa lieferten sich zunächst die beiden Trainer ein heftiges Wortgefecht, Minuten später gaben sich dann Maxim Lapierre und Daniel Rahimi in der Kühlbox Saures.

Ein schöner Nebeneffekt für Merzlikins

Davos war aus bekannten Gründen nicht mehr in der Lage, sich gegen den NLA-Sechsten aufzulehnen. Die weiteren Tore von Alessio Chiesa (36.) und Bertaggia (46.) zermürbten die Hausherren endgültig. Dank dem Shutout für Elvis Merzlikins packt Lugano die Finalaufgabe mit zusätzlichem Rückenwind an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.12.2016 20:00 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen sie die Entscheidung am 90. Spengler Cup zwischen dem HC Lugano und dem Team Canada am Samstag live ab 11:45 auf SRF zwei sowie im Ticker mit Stream.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Wirz  (kw)
    Typen wie dieser Maxim Lapierre können einem mit seinem dämlich provokanten Getue ein ganzes Spiel vermiesen.
  • Kommentar von Ruben Baumgartner  (rubbaum)
    Jedes Jahr hört man dasselbe: Energielose Davoser... Entweder besser spielen oder den Spielplan besser zusammenstellen...
  • Kommentar von Donat Hunger  (Donat Hunger)
    Alessio Bertaggia ist der unfairste Spieler auf Schweizer Eis. Da wird von dem Schiedsrichtern gross von Nulltolleranz gesprochen und einen solch übler Ellbogencheck gegen den Kopf, wird nicht einmal mit einer Strafe geandet. Da muss man mir Bitte die Logik erklären.....
    1. Antwort von Valentin Kümin  (Vali.86)
      Was heisst da Alessio Bertiagga ist ein unfairer Spieler, einmal passiert so ein unglückliches Geschehen und man sagt Bertaggia wär unfair. Jeder Spieler hätte so reagiert wenn ein Spieler so schnell heran fahren würde. Das heisst aber noch lange nicht das er unfair ist! Solche unglücklicke Sachen passieren halt manchmal im Eishockey.
    2. Antwort von Valentin Kümin  (Vali.86)
      Weil er in einer unglücklichlichen Szene beteiligt war ist er also der "unfairste" Spieler auf Schweizer Eis. Diese Aussage ist einfach nur Lachhaft. Jeder Spieler hätte so wie Bertaggia reagiert. Solche unglücklichen Szenen gehören halt zum Eishockey.