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WM Historischer Gruppensieg für die Schweiz

Die Schweiz hat bei der Eishockey-WM in Stockholm dank einem 4:1-Sieg gegen Weissrussland auch das 7. Spiel gewonnen. Damit beschliesst das Team von Sean Simpson die Gruppenphase als Sieger. Im Viertelfinal trifft die Schweiz auf Tschechien.

Mit dem Selbstvertrauen von 6 WM-Siegen in Folge starteten die Schweizer mit Neuling Raphael Diaz ins abschliessende Gruppenspiel. Zur grossen Figur avancierte dabei mit Roman Josi aber ein anderer NHL-Verteidiger.

Der 22-Jährige belohnte das Schweizer Startfurioso mit dem 1:0  in der 2. Minute. Rund 11 Minuten vor Schluss legte er im Powerplay perfekt für Matthias Bieber auf, der mit einem satten Schuss das Game-Winning-Goal erzielte. Es war bereits das 9. SchweizerPowerplay-Tor bei dieser WM.

Walker macht alles klar

Ganz ohne Rückschläge ging es gegen die Weissrussen aber nicht. Die Osteuropäer, die bereits vor der Partie keine Chance mehr auf eine Viertelfinal-Qualifikation hatten, boten den Schweizern die Stirn und kamen in der 42. Minute durch Jewgeni Kowirschin zum Ausgleich. Nach der erneuten Führung Biebers war es Julian Walker, der mit seinen ersten beiden WM-Treffern alles klar machte. Das 4:1 fiel 58 Sekunden vor Schluss ins verwaiste Tor.

Suri scheidet verletzt aus

Eine Schrecksekunde erlebten die Schweizer kurz vor der 2. Drittelspause. Reto Suri blieb nach einem Rencontre mit Pawel Tschernajok mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Eis liegen.

Der Zuger Stürmer erlitt offenbar eine Knieverletzung. Ergebnisse einer MRI-Untersuchung sollen am Mittwoch bekannt werden. «Ich hoffe, dass er wieder spielen kann. Er hat bis jetzt ein super Turnier gezeigt», sagte Coach Sean Simpson. Sollte Suri in den Viertelfinals ausfallen, dann käme entweder Dario Bürgler oder Thibaut Monnet zum Zug.

Schweiz auf Rekordjagd

Das Team von Sean Simpson hat mit diesem Erfolg gleich mehrere Rekorde aufgestellt. Zum ersten Mal gewann eine Schweizer Auswahl an einer Weltmeisterschaft 7 Spiele. Ausserdem qualifizierte sich die Schweiz erstmals als Gruppensieger für die Viertelfinals. Gegner dort wird am Donnerstag Tschechien sein.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie den Viertelfinal der Schweiz gegen Tschechien am Donnerstag um 14:45 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream. Um 20:00 Uhr gibt es ausserdem den Leckerbissen Kanada - Schweden live zu sehen.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Igor Schneider, Basel
    Echt super. Ich bin kein Eishockey-Liebhaber, aber da schaue auch ich gerne zu. Tolle Leistung! Ich hoffe sie holen eine Medaille! Und diesmal wäre die Medaille auch wirklich was wert. 1953 darf man ja also ehrlich gesagt nicht mitzählen! ;)
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  • Kommentar von Peter Kofmel, Fortaleza / Brasilien
    Eure Leistung ist wirklich Weltmeisterlich und Euer Wille zum Sieg ist mit nichts zu vergleichen.So zeigt mann im Ausland gerne Flagge.Fânomenal. Gratulation zu den bisherigen Spielen und viel Glûck und ausdauer bis zum fantastischen Ende. Da kommt Freude auf Jungs.
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  • Kommentar von Thierry Gerber, Basel
    Ich hätte da mal eine Frage zum Eishockey-WM Modus. Ändert der jedes Jahr? Weshalb spielt man den Viertelfinal gegen einen Gegner, auf den man schon in der Gruppenphase getroffen ist? Wer hat das erfunden? Was ist der Sinn dahinter? Kann mir da jemand eine Antwort geben?
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    1. Antwort von Fabian K., Obfelden
      Der Modus wurde vor einem Jahr eingeführt! Wie letztes Jahr findet die WM in zwei Städten in zwei verschiedenen Ländern statt. Um die Reisestrapazen möglichst klein zu halten, spielt man die QF's noch in den einzelnen Städten und erst die SF's am Finalort (wechselte jährlich). Man konnte nicht für die QF's in den Finalort fliegen, weil man an einem Ort zu wenig Kapazitäten hat und um je Austragungsort was zu bieten - Annahme. Nächstes Jahr spielt man dann alles in Minsk = QF's übers Kreuz...
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    2. Antwort von Peter Galli, Bern
      Es wäre ein Nachteil für jene Mannschaft, welche im Viertelfinal eine Länderreise auf sich nehmen müsste.
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