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WM Immer wieder: Zu viele Schweizer auf dem Eis

Die Schweizer Nati ist an der WM in einer Kategorie Spitze: Zu viele Spieler auf dem Eis. Bereits 6 Strafen erhielt die Hanlon-Equipe in Prag aufgebrummt.

Legende: Video Zu viele Wechselfehler bei der Hockey-Nati abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 11.05.2015.

Immer wieder dieser Pfiff aus dem Nichts, Spieler drehen sich fragend um, der Trainer verwirft verärgert die Hände und der Schiedsrichter streckt – Richtung Strafbank fahrend - 6 Finger in die Luft: Too many men on ice, 2 Minuten für die betroffene Mannschaft.

Die Schweizer Mannschaft hat sich in dieser Strafenkategorie an der WM in Tschechien alles andere als mit Ruhm bekleckert: Bereits 6 Mal musste ein Schweizer Akteur eine «Team Penalty» nach einem Wechselfehler absitzen: Simon Bodenmann und Reto Suri sassen je zweimal stellvertretend für ihr Team und die Linienkollegen draussen, Eric Blum und Denis Hollenstein taten es je einmal.

Ratlosigkeit bei Eric Blum

«Wir müssen das schleunigst eliminieren», meint Verteidiger Blum gegenüber 20 Minuten. Eine Erklärung für die schwarze Serie hat der SCB-Spieler jedoch nicht: «Ehrlich gesagt, bin ich selbst auch ein bisschen ratlos.» Coach Glen Hanlon gibt zu, dass man die Spieler zu schnellen Wechseln antreibe. Bei einer gewissen Müdigkeit könnten dann auch Fehler passieren, die zu Strafen führen.

Immerhin hält sich der Schaden durch diese Strafen bislang in Grenzen: Mit einer Quote von 87,5 Prozent hat die Schweiz in Prag ein hervorragendes Penaltykilling. Und bei den Strafen hält man sich sonst zurück. In den Top 30 der WM-Bösewichte taucht mit Timo Helbling gerade mal ein Schweizer auf.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.05.2015, 20:00 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von A. Stahel, 8000 Zürich
    Diese Strafen sind extrem ärgerlich, ich habe aber auch das Gefühl, dass die Schiedsrichter in dieser Sache sehr pingelig sind. Wird die Regel International irgendwie härter ausgelegt? Es gab bisher auffällig viele solche Strafen, nicht nur bei der Schweiz. Und oft war es meiner Meinung nach so, dass der überzählige Spieler in keinster Weise ins Spiel eingegriffen hat. Aber es hilft nichts, die Schweizer sollten es nun wirklich wissen und künftig verhindern.
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  • Kommentar von Freddy Boegg, Usa
    Mein Eindruck ist, dass die Spieler generell ziemlich locker zur Bank gleiten bei einem Wechsel. Ich mag mich an einen Beitrag während der wm 2013 im TSN (Kanada) erinnern wo man heraushob wie energetisch die Schweizer zur Bank spurteten für die fliegenden Wechsel, was stellvertretend für die Gesamtleistung war. Dieses Jahr scheint man damit ein bisschen fahrlässig umzugehen was möglicherweise mit den Strafen, wie auch der Gesamtleistung zusammenhängt.
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  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Ich verstehe nicht, warum man nach den Test Spielen, Spieler wie Pestoni, Martschini beide haben den Torriecher und haben auch getroffen, dass man diese dann austauscht mit Spieler, die nun als Statisten an der WM sich verhalten. Eigentlich schade und die beiden Spieler.
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    1. Antwort von Patrick Schmutz, Hölstein
      sehe ich bei Pestoni auch so......
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    2. Antwort von Jonas B., Winterthur
      Martschini wiegt 65kg!! Schon mal daran gedacht, dass es damit an einer Weltmeisterschaft schwierig sein dürfte?
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    3. Antwort von Gottfried Grogg, Bützberg
      Wir sind halt vorallem eines, Herr Wagner und Herr Gysler: Weltmeister im jammern und kritisieren. Natürlich könnte man Pestoni und Martschini mitnehmen, natürlich sind die Wechselfehler unnötig. Natürlich sollten wir beim Abschluss etwas effizienter sein und natürlich fehlen uns Punkte gegen die "Kleinen". Aber ich freue mich sehr darüber dass wir als so kleines Land regelmässig mitspielen mit den Grossen und Stars wie Josi hervorbringen. Auch diese Jahr sind wir wieder top 8! BRAVO, weiter so.
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    4. Antwort von E.Wagner, Zug
      Herren Jonas B.&G.Grogg: Sie haben natürlich Recht, dass Martschini ein Zwerg ist, dafür ist er Blitzschnell und wirbelt und trickse schon manchen aus. Und Tore kann er auch schiessen. Auch solche Talente braucht’s auf dem Eis.
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