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WM Streit: «Zu wenig»

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Nati-Captain Mark Streit und Trainer Glen Hanlon suchen nach der WM-Startniederlage gegen Österreich trotzdem nach Erklärungen.

Legende: Video Interview mit Mark Streit abspielen. Laufzeit 2:09 Minuten.
Vom 02.05.2015.

Im Schweizer Lager herrschte nach der Niederlage gegen die Aufsteiger aus Österreich Erklärungsnot. Bei Nati-Trainer Glen Hanlon und Captain Mark Streit zeigte sich vor allem etwas: Enttäuschung.

Streit: Startspiel als Knacknuss

«Wir haben zu wenig gut gespielt», fasste Streit die Niederlage knapp zusammen. Dabei habe es an allen Ecken und Enden gefehlt: «Es war einfach zu wenig. Zu wenig vor dem Tor, zu wenig die Sicht des Torhüters verdeckt, zu wenig hart gearbeitet.»

Legende: Video Interview mit Glen Hanlon (englisch) abspielen. Laufzeit 1:25 Minuten.
Vom 02.05.2015.

Die Schweizer haben sich das Leben selber schwer gemacht, die Partie entwickelte sich zu einem klassischen Startspiel. «Solche Spiele sind immer Knacknüsse», weiss der 37-jährige Routinier.

Hanlon: «Grossen Respekt»

Dass ausgerechnet gegen den nominell schwächsten Gegner eine Niederlage resultierte, stellt die Schweiz im Hinblick auf die anvisierte Viertelfinal-Quali jetzt vor grössere Herausforderungen. «Es ist wie eine Best-of-Seven-Serie. Wir müssen vier Spiele gewinnen und haben das erste verloren», rechnete Hanlon nach der Partie vor. Verbesserungsmöglichkeiten sah der Headcoach vor allem in der Chancenauswertung, dem Verkehr vor dem gegnerischen Tor und «natürlich im Powerplay.»

Dass die Niederlage auf eine schlechte Einstellung zurückzuführen sei, liess der Kanadier aber nicht gelten: «Wir haben grossen Respekt vor jedem Gegner.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.5.2015, 12:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Hausmann, Bubikon
    Es war schlimm mit anzusehen dass wir hinten keine paar Minuten dichthalten konnten sobald etwas Druck aufkommt. Aber am schlimmsten war mit anzusehen wie unsere Spielen an den Penalty-Puck angeschlichen sind. Jetzt muss ein Ruck durch die Manschaft für das Spiel gegen Fankreich HOPP SCHWIIZ
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  • Kommentar von Walter Haller, Reinach
    Anspruch (dass es an der WM Gegner gibt die man schlagen kann/muss) und Wirklichkeit liegen eben weit auseinander. Tatsächlich stehen auch die so genannt «machbaren» Aufgaben in den meisten Fällen auf der Kippe und bleiben Zitterpartien. Gegen die «Grossen» sieht man dann zwar hie und da gut aus, aber Punkte können hier in der Regel eben nicht eingeplant werden. Die Qualität bzw. die Solidität für das immer wieder erklärte Minimalziel Viertelsfinale ist nicht vorhanden.
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  • Kommentar von Ruedi Rüssel, Bern
    Jetzt haltet mal die Pferde zurück! Es war das erste Spiel und die Schweiz hat enttäusch, ja. Motzen kann man wenns am Schluss nicht gereicht hat! Ich traue dieser Mannschaft viel zu und denke, dass wenn auch die letzten Spieler ihre Arroganz verlieren (Brunner, Fiala, etc.) durchaus jeder Gegner geschlagen werden kann. Keep calm, wir haben ja Josi! :))
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