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Champions League 4 Tore, 3 Punkte: Basel wieder auf Kurs

Die Revanche ist geglückt: Der FC Basel setzte sich in der Champions League zwei Wochen nach der bitteren 0:1-Niederlage bei Ludogorets Rasgrad im «Rückspiel» mit 4:0 durch. Da Liverpool gleichzeitig in Madrid leer ausging, haben sich die Basler Chancen auf ein Weiterkommen markant verbessert.

Legende: Video Live-Highlights Basel - Rasgrad abspielen. Laufzeit 04:44 Minuten.
Aus sportlive vom 04.11.2014.

Man habe etwas gutzumachen, so Basels Fabian Schär vor der Partie gegen Ludogorets Rasgrad. Gesagt, getan - und wie. Der FCB bestimmte das Geschehen im St. Jakob-Park von Beginn weg, agierte gegen die defensiv ausgerichteten Gäste geduldig und gewann verdient mit 4:0. Breel Embolo, Derlis Gonzalez, Shkelzen Gashi und Marek Suchy sorgten für die Tore.

Es war ein Abend ganz nach dem Geschmack der Basler: Dank dem Heimsieg und der gleichzeitigen 0:1-Niederlage von Liverpool in Madrid hievt sich der FCB vom letzten auf den zweiten Gruppenrang. Leader Real - nächster Gegner Basels - ist bereits im Achtelfinal. Der Vorsprung des FCB auf Liverpool und Rasgrad beträgt 3 Punkte.

Anlaufzeit - Doppelschlag

Eine halbe Stunde rieben sich die Basler am bulgarischen Abwehrverbund auf. Dann sorgten zwei Aktionen von Fabian Frei für die Vorentscheidung. Zunächst lancierte er mit einem hohen Zuspiel Embolo; der 17-Jährige nahm den Ball gekonnt mit der Brust mit, hielt sich den Gegenspieler vom Leib und schob eiskalt zur 1:0-Führung (34.) ein.

Nur 7 Minuten später spielte Frei wiederum einen hohen Pass hinter die Rasgrad-Abwehr. Adressat war dieses Mal Gonzalez, der wie Embolo im Abschluss keine Nerven zeigte - 2:0.

Alles unter Kontrolle

Konnten die Bulgaren in der ersten Hälfte noch vereinzelt Nadelstiche setzen, fabrizierten sie nach dem Wechsel hauptsächlich Leerlauf. Dies hatte auch mit der konzentrierten Leistung des FCB zu tun, der weiterhin die Offensive suchte. Diese Bemühungen wurden denn auch belohnt: CL-Debütant Gashi (59.) nach einer mustergültigen Hereingabe von Embolo und Suchy (66.) nach einem Eckball trafen zum Endstand.

Der FCB verdiente sich den Erfolg, im Kollektiv wusste er zu überzeugen. Im Vergleich zum 2:0 gegen GC vom Samstag rotierte Trainer Paulo Sousa nur auf einer Position, Taulant Xhaka spielte über rechts anstelle von Philipp Degen. Die auffälligsten Figuren waren aber andere: Frei, der Lenker im Zentrum. Embolo, der stete Unruheherd. Und Gonzalez, das wirblige Energiebündel.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.11.14, 20:00 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von werner heinz, bern
    Ja, Freunde, Basel hat ein tolles Spiel gezeigt und verdient gewonnen. Nur schade, dass die Tore 2 und 3 aus Offside-Positionen erzielt wurden, das vierte wegen Hands nicht hätte gegeben werden dürfen.
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    1. Antwort von fcb, basel
      Jaja Basel hat natülich auch international den Schiribonus. 2. Tor gleiche Höhe . 3. Tor ja da war er knapp drüber. 4. Tor der Ball wird mit dem Becken mitgenommen. Brille? Fielmann
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    2. Antwort von Fabio Del Bianco, Spiez
      Embolo steht beim (vor) 3. Tor knapp aber... ja im Offside. Tor 2: Gleiche Höhe, Tor 4: KEIN Hands. Aber ehrlich gesagt, habe ich schon "den ganzen Tag" auf DIESEN speziellen Kommentar "gewartet". Wäre auch ein Wunder gewesen, wenn es nicht erwähnt worden wäre.
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  • Kommentar von Alberto Da Vinci, Pratteln
    Einen super Pass in die tiefe von Frei aber Extraklasse wie Embolo diesen Ball mitgenommen und im Tor versenkt hat. Embolo hat sicher viel Talent aber die Nachwuchsarbeit beim FCB gehört auch ein grosses Lob. Die 1-0 Führung war enorm wichtig den Ludogorets wollte auf Konter spielen bzw. versuchte immer wieder das Tempo zu drosseln. Im gegensatz zu der Schweizernati hat der FCB Qualität so einen Gegner zu besiegen. Ole super FCB!!!!!
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Nach diesem Kantersieg ist es doppelt schade, dass man diesen Punkt in Ludogorets liegen liess. Ich glaube, genau dieser Punkt wird den Baslern am Schluss fehlen - ausser es passiert zu Hause gegen Real oder in Liverpool ein Wunder.
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