Zum Inhalt springen

Champions League Basel klagt: «Bitter, bitter, bitter»

Viel Aufwand, null Ertrag. Nach der späten 1:2-Heimniederlage gegen PSG bleibt den Basler Akteuren abermals nur ein ungläubiges Kopfschütteln. Derweil verriet Siegtorschütze Meunier augenzwinkernd sein Rezept: Gelernt ist eben gelernt.

Legende: Video Zusammenfassung FCB - PSG abspielen. Laufzeit 04:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.11.2016.

Die Absenz von Michael Lang machte Basel zu schaffen.
Autor: Alain Sutter

Und was sagen die SRF-Experten zur Basler Leistung?

  • Marco Streller: Gerne hätte er vor der 90. Minute und dem 1:2-K.o.-Schlag Bilanz gezogen und dabei gesagt: «Der FCB hat heute nicht überragend gespielt und ist trotzdem zu einem Punkt gekommen.» Nun aber muss er konstatieren: «Es sollte wieder nicht sein.» Und Streller haderte, «denn nach dem 1:1 war der Funken übergesprungen.»
  • Alain Sutter: «Paris war über weite Strecken eine Klasse besser, das muss man akzeptieren. Bis zum Ausgleich war es sogar eine Machtdemonstration. Die Absenz von Michael Lang machte Basel zu schaffen, ohne ihn machten die Aussenläufer viel zu wenig Druck nach vorne. Und ich war überrascht, dass sich Basel von Anfang an so sehr zurückzog und dem PSG das Spieldiktat überliess.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.11.2016 20:00 Uhr

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Meier (mameschnue)
    Bitter? Der FCB erntet nun, was er mit seiner aggressiven Transferpolitik, die den Rest der Schweiz zu Statisten degradiert, gesät hat: Wer Wochenende für Wochenende im Schlafwagen zu seinen drei Punkten kommt, kann halt nicht plötzlich den Schalter umlegen, wenn auf europäischer Ebene ganz andere Kaliber auftauchen. Eine spannendere Meisterschaft, in der die Basler echt gefordert würden, wäre auch für sie von Vorteil.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    das Spiel hätte auch 5:0 sein können für PSG. Das waren zwei Welten. Also bitte nicht 'bitter' und 'oh so ein pech'...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Friedrich Stowasser (H.B.)
    Der FCB ist in seiner aktuelle dimension angekommen. Die Abgänge wurden nicht kompensiert, der Coach macht einen guten Job aber auf ASL niveau. Die letzten vier Spiele des FCB sollten bei Swissfootball einige Alarmglocken klingeln lassen denn der uneingeschränkte Domninator der heimischen Liga schneidet von Jahr zu Jahr fast exponentiell schlechter ab im internationalen Vergleich. Das kann für den schweizer Fussball nicht gut sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen