Bayern steht bereits vor Gruppensieg

Der FC Bayern München kann sich in der 4. Runde der Champions League mit einem weiteren Erfolg gegen Rom bereits als Gruppensieger feiern lassen. Mit Chelsea und Porto haben zwei weitere Teams Chancen auf die Qualifikation für die Achtelfinals.

Drei Bayern-Spieler bejubeln in weissen Trikots einen Treffer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick aufs Achtelfinal Die Bayern haben auch auf der europäischen Bühne allen Grund zum Jubeln. Reuters

Die Bayern sind seit 15 Spielen ungeschlagen und es gibt wenige Gründe, dass sich diese Bilanz gegen die AS Roma ändern wird. Nach dem historischen 7:1 im Stadio Olimpico kann die Guardiola-Elf zuhause mit einem weiteren Sieg gegen die Römer bereits Rang 1 in der Gruppe E sicherstellen. Damit wäre die 7. K.o.-Runde in Serie für den deutschen Meister Tatsache.

Man dürfe sich diese Chance «in dieser enorm schweren Gruppe nicht entgehen lassen», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, warnte aber nach dem überragenden Hinspiel vor zwei Wochen vor allzu übertriebenen Erwartungen: «Solch eine magische Nacht wird es wahrscheinlich nicht noch einmal geben.»

Chelsea und Schalke auf Kurs

Auch Chelsea sitzt sowohl in der Champions League als auch in der Meisterschaft auf dem Leaderthron. Die Engländer können sich in der Gruppe G mit einem Sieg in Maribor definitiv für die Achtelfinals qualifizieren.

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TV-Hinweis

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Ein Chelsea-Erfolg käme auch Schalke 04 gelegen, das seine gute Ausgangslage auf Rang 2 weiter festigen könnte. Im Auswärtsspiel gegen die noch sieglosen Portugiesen von Sporting Lissabon kann das Team von Roberto Di Matteo einen grossen Schritt Richtung CL-Endrunde machen. «Unser Ziel muss es sein, auf Sieg zu spielen», gibt der S04-Coach die Marschrichtung vor.

Rennen um Rang zwei

In der Gruppe H darf der FC Porto auswärts beim Schlusslicht Athletic Bilbao bereits auf das Ticket für die Achtelfinals hoffen. Spannender bleibt das Rennen um Rang 2 im Direktduell zwischen Schachtar Donezk und BATE Borissow.

Die Favoritenrolle ist jedoch eindeutig: Im Hinspiel musste Borissow gleich eine 0:7-Klatsche einstecken. Um Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren, gilt es für die Weissrussen, die Defensive klar zu verbessern: Nach 3 Spielen haben sie nicht weniger als 14 Gegentreffer kassiert.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.10.2014, 20:30 Uhr.