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Bürki und Benaglio verlieren Roter Stern schockt die «Reds» – Napoli und PSG trennen sich 1:1

  • Milan Pavkov führt Roter Stern Belgrad am 4. CL-Spieltag mit seinem Doppelpack zum 2:0 über Liverpool.
  • Weil sich Napoli und PSG 1:1 trennen, ist die Ausgangslage in der Gruppe C plötzlich extrem spannend.
  • In der Gruppe A müssen die Schweizer Keeper Diego Benaglio (Monaco) und Roman Bürki (BVB) als Verlierer vom Platz.

Als der Ball zum 2. Mal in Liverpools Tor lag, rasteten die Fans im Rajko Mitic Stadion komplett aus. Mit eindeutigen Parolen hatten die Supporter von Roter Stern Belgrad schon vor der Partie ordentlich Stimmung gemacht.

Beide Teams waren mit offenem Visier in die Partie gestartet. Daniel Sturridge (17.) hätte die Gäste in Führung bringen müssen: Aus 5 Metern brachte es der Liverpool-Angreifer freistehend fertig, das Leder über die Latte zu setzen.

Der doppelte Pavkov

Besser machte es Milan Pavkov – und dann gleich doppelt. Erst drückte er den Ball nach einem Eckball von Marko Marin per Kopf über die Linie (22.).

Nur 7 Zeigerumdrehungen später doppelte der Serbe nach: An der Mittellinie fing er einen Fehlpass von James Milner ab, um anschliessend durch die gesamte Liverpool-Hintermannschaft zu tanzen und aus 25 Metern präzise abzuschliessen – 2:0. Wie beim ersten Treffer leistete Georginio Wijnaldum einzig Geleitschutz.

Nach dem Seitenwechsel wurde Liverpool gefährlicher. Beim Pfostentreffer von Mohamed Salah (71.) fehlten Zentimeter. Die einsatzfreudigen Serben grätschten in jeden Ball und brachten die Führung über die Zeit.

Kein Sieger im Duell zwischen Napoli und PSG

Weil sich Napoli und PSG 1:1 trennten, ist die Ausgangslage in der Gruppe C plötzlich äusserst spannend: Napoli und Liverpool führen mit 6 Punkten vor PSG (5). Roter Stern hält bei 4 Zählern.

In einem umkämpften Duell gelang Juan Bernat mit dem Pausenpfiff die Führung für die Gäste aus Frankreich. Nach dem Seitenwechsel wurden die Italiener stärker. Dries Mertens (51./54.) scheiterte an Gianluigi Buffon und am eigenen Unvermögen. Dann aber nahmen Buffon und Thiago Silva den in abseitsverdächtiger Position stehenden José Callejon in die Zange (62.). Den fälligen Penalty verwandelte Lorenzo Insigne souverän zum 1:1-Schlussstand.

Bürki erstmals geschlagen, Monaco im freien Fall

Dortmund musste in der Gruppe A erstmals Federn lassen. Das Team vom Schweizer Keeper Roman Bürki war zuvor ohne Verlustpunkte und Gegentor geblieben. Bei Atletico Madrid verlor die Borussia 0:2. Nach Saul Niguez' trockenem Abschluss zur Führung (33.), von Manuel Akanji noch abgefälscht, doppelte Antoine Griezmann nach: Er vollendete 10 Minuten vor Schluss einen Konter zur Vorentscheidung. Für Dortmund war es die erste Niederlage überhaupt unter Lucien Favre.

Fussballspieler
Legende: Von seinen Vorderleuten wenig angetan Diego Benaglio. Getty Images

Nur in eine Richtung geht es für Monaco. Nämlich nach unten. Frankreichs Meister von 2017, derzeit nur Vorletzter der Ligue 1, bringt auch in der Champions League keinen Fuss vor den anderen und hat keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Gegen Brügge setzte es eine 0:4-Heimschlappe ab. Diego Benaglio konnte einem dabei leidtun. Der frühere Nati-Keeper wurde von seinen Vorderleuten komplett im Stich gelassen.

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 6.11.2018, 21:05 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von Sinisa Markovic (Mr. Markovic)
    Gutes und faires Spiel in Belgrad! Keine Provokationen, keine Politik, kein Nationalismus, nur Fussball! Danke Herr Klopp! Nur dank ihrer Entscheidung konnten wir Fussball sehen und zum Glück keine Nationalisten, zu denen ich die serbischen Hooligans zähle aber auch Shakirie.
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  • Kommentar von Hans Kümmerli (Bap)
    Natürlich hätte Liverpool auch mit Shaqiri verlieren könne. Aber das zeichen, das Klopp gesetzt hat, (nämlich: Wir haben angst vor euch.) hat den gegner unnötig gestärkt und die eigene mannschaft verunsichert. Entsprechend ängstlich haben die Reds gespielt. Klassisches eigentor, Herr Klopp!
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  • Kommentar von Alexander Stare (Zurich)
    Ja lieber Shaqiri, hättest Du Dich an der WM nicht so dämlich verhalten, hätte man Dich nach BEG fahren lassen können. So musste man einen 4 Mii EUR Mann zu Hause lassen und Du musst Dir vorwerfen lassen dass wenn Du gespielt hättest, vielleicht 2-2 oder Liverpool sogar gewonnen hätte. In keinem Unternehmen können wir unseren Emotionen freien Lauf lassen und wir verdienen erst noch keine 4 Mio im Jahr. Die primitiven Fans muss man ignorieren können, sonst hast Du keine Chance auf dem Platz!
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    1. Antwort von Tom Steinemann (Tom Steinemann)
      Und schon soll Shaq der Erfolgsgarant von Liverpool sein und für die Niederlage verantwortlich, wenn er nicht spielt? Hören Sie auf mit dem Unsinn, wäre er von einer Flasche getroffen und verletzt worden, hätten Sie es bestimmt auch besser gewusst.
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    2. Antwort von Alexander Stare (Zurich)
      @Steinemann: Provokationen haben auf dem Spielfeld nix verloren. Beide Seiten sind MEISTER der Provokationen. In den vergangenen JH. folgte eine Provokation der anderen. Resultat: 100'000e von Toten. Beide Seiten müssen endlich lernen 1 oder gar 2 Schritte weiterzugehen, sonst hört das Leiden nie auf und der Balkan bleibt ewig ein Pulverfass. Als ex YU verurteile ich jegliche nationalistischen Provokationen, seien sie nun aus BEG ZAG oder PRN. Ich glaube ich weiss es tatsächlich besser......
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    3. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Einen dämlicheren Kommentar gibt es wohl nicht!!
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    4. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Ja das Shaqiri bashing nimmt immer absurdere Züge an. Dann erzählt er noch das man die primitiven Fans... sonst hätte man keine Chance auf dem Platz. Schon vergessen, sie haben das Spiel gegen Serbien gewonnen. Ihre Theorie hat sich bereits selbst ad absurdum geführt.
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