Zum Inhalt springen
Inhalt

Champions League Real und Juve auf der Jagd nach dem wegweisenden Treffer

Den Turinern würde ein 0:0 im Bernabeu zum Einzug in den CL-Final reichen. Angesichts der imposanten Real-Offensive will sich darauf aber niemand verlassen.

Marcelo im Zweikampf mit Vidal, letzter hat das Bein fast auf Kopfhöhe des Gegners.
Legende: Kampf um jeden Ball Juve (Vidal) und Real (Marcelo) schenkten sich im Hinspiel nichts. Reuters

Die Augangslage verspricht Hochspannung: Nach einem an Tempo und Torszenen reichen Hinspiel geht Juventus Turin mit einem knappen 2:1-Polster in die Partie im Bernabeu zu Madrid. Dem italienischen Serienmeister würde ein 0:0 zwar zum ersten Einzug in den Champions-League-Final seit zehn Jahren reichen, doch es spricht nur wenig für ein solches Resultat.

Real trifft im Bernabeu eigentlich immer

Zu spielstark ist die Offensivfraktion der Madrilenen mit den illustren Akteuren James Rodriguez, Toni Kroos, Isco, Javier Hernandez («Chicharito»), Karim Benzema, Gareth Bale und last but not least Cristiano Ronaldo. Superstar Ronaldo behagen Partien gegen italienische Teams besonders: In den letzten sechs CL-Partien gegen Serie-A-Vertreter erzielte er sechs Tore.

Ein Blick auf die Teamstatistik unterstreicht die Torgefährlichkeit der Madrilenen: Vor eigenem Anhang schoss Real in den letzten 52 Heimspielen, bzw. seit September 2013, immer ein Tor. In der Champions League ist es gar mehr als vier Jahre her, dass die «Königlichen» leer ausgingen: Im April 2011 verlor man den CL-Halbfinal gegen Barcelona zuhause mit 0:2.

«Ein 1:0 würde reichen», relativiert auch Real-Regisseur Toni Kroos die vermeintliche Favoritenrolle von Juventus. Entsprechend sind die Italiener wohl selbst auf einen Torerfolg angewiesen. «Wir haben durch das 2:1 keinen Vorteil», bestätigt Trainer Massimiliano Allegri. «Real hat grossartige Spieler, die den Ball mit Überschall-Geschwindigkeit laufen lassen. Deshalb brauchen wir eine noch bessere Leistung als in Turin», ist er überzeugt.

Zwei Rückkehrer auf Torejagd?

Auf der Jagd nach dem wichtigen Auswärtstor kann Allegri wieder auf Paul Pogba zählen. Der längere Zeit verletzte französische Internationale kehrte am Samstag beim 1:1 gegen Cagliari in die Startformation zurück und traf prompt.

Auch bei Real hofft man auf ein erfolgreiches Comeback: Karim Benzema soll nach seiner Innenband-Verletzung wieder einsatzbereit sein. Carlo Ancelotti liess allerdings offen, ob der Franzose von Beginn an auflaufen wird. Ein kleines Fragezeichen steht zudem hinter dem Fitnesszustand von Kroos, der am Samstag im Ligaspiel gegen Valencia ausgewechselt werden musste.

Legende: Video Das Hinspiel: Juventus - Real 2:1 abspielen. Laufzeit 04:03 Minuten.
Aus sportlive vom 05.05.2015.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 5.5.2015, 20:45 Uhr.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Sie können das Halbfinal-Rückspiel zwischen Real und Juve ab 20:00 Uhr auf SRF zwei oder hier im Liveticker mit Stream mitverfolgen.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Real hat seine stärken in der Offensive umso verwundbarer ist es in der Defensive. Wenn Juve hinten konzentriert verteidigt und immer wider das Tempo aus dem Spiel nehmen kann wird Juve weiter kommen.Hinten kein Risiko wenn es nicht anders geht Ball aus dem Stadio dreschen. Keine unnötigen Fouls wäre schade wenn man ins Finale kommt und wichtige Spieler dann fehlen.Damit meine ich vorallem Vidal,Chielini und Bonucci.Irgendwie habe ich das gefühl Pirlo trifft heute Abend per Freistoss.Forza Juve!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen