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Champions League Steffen bewahrt Basel vor dem Fehlstart

Dem FC Basel ist der Auftakt in die Gruppenphase nur bedingt geglückt. Gegen Ludogorets Rasgrad musste sich der Schweizer Meister trotz deutlich mehr Spielanteilen mit einem 1:1 begnügen.

  • Leichte Ernüchterung: Der FCB kommt zum CL-Auftakt daheim nicht über ein Remis hinaus
  • In einem kämpferischen Duell fehlte die spielerische Brisanz
  • Immerhin gab es dank Renato Steffens Ausgleich 10 Minuten vor Schluss einen Teilerfolg

Von einem Fehlstart des FCB kann nicht die Rede sein. Dennoch dürfte man im Lager der Basler enttäuscht sein, nicht mehr als einen Punkt aus dem Startspiel mitgenommen zu haben.

Dass Basel überhaupt zu einem Punktgewinn kam, hatten sie einerseits Ludogorets-Keeper Vladislav Stojanov zu verdanken, dessen Abwehrversuch nach einer Flanke ungenügend war. Und andererseits Renato Steffen, der das Missgeschick des Torhüters gnadenlos auszunutzen wusste und 10 Minuten vor Schluss zum verdienten Ausgleich traf.

Basel spielt, Ludogorets trifft

Angesichts des grossen Aufwands, den der FCB betrieb, wäre ein Sieg verdient gewesen. Mit langen Pässen in die Tiefe gelang es den «Bebbi» immer wieder, den Abwehrriegel der Bulgaren zu durchbrechen. Matias Delgado war es, der Ludogorets mit seinen präzisen Zuspielen mehrfach in Verlegenheit brachte. Nur das Tor wollte nicht fallen. Zumindest für die Basler.

Legende: Video 0:1: Basel wird eiskalt erwischt abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus sportlive vom 13.09.2016.

Ludogorets auf der anderen Seite machte es besser. Kurz vor der Pause gelang den Bulgaren mit der ersten richtigen Torchance überhaupt der Führungstreffer. Nach einem Basel-Konter setzten die Gäste zum Gegen-Konter an und erwischten die weit aufgerückte Basler Abwehr eiskalt. Marek Suchy liess sich von Torschütze Cafu etwas gar leicht übertölpeln.

Geduld und Übersicht behalten

Nach dem Schock erhöhte Basel die Schlagzahl in der zweiten Halbzeit noch einmal deutlich. Zu klaren Chancen kam das Heim-Team zwar nicht, dennoch muss man dem FCB zugute halten, nie die Übersicht verloren zu haben – und das trotz zunehmenden Gehässigkeiten auf dem Feld. Der Ausgleichstreffer durch Steffen in der 80. Minute war der Lohn für diese Disziplin.

London calling

In zwei Wochen steht für Basel das Auswärtsspiel bei Arsenal auf dem Programm, neben Paris St-Germain sicherlich der Favorit in der Gruppe A. Aber Basel hat bereits mehrfach bewiesen, auch grosse Gegner ärgern zu können. Nach dem Ärger gegen Ludogorets vielleicht umso mehr.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.09.2016, 20:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Jonathan Faye (Jonathan Faye)
    Der Schiri war schlecht! Basel war ok, hätte von den Chancen her gewinnen sollen.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Da sieht man wieder auf welchem tiefen Niveau die Superleague spielt. Der FCB dominiert die heimisch Meisterschaft nach Belieben, international taugt der FCB aber nichts. Der FCB wird in der CL ausscheiden, kurz im Gurkenwettbewerb EL rumhängen, dort ausscheiden und dann die Meisterschaft überlegen gewinnen. Es gibt im Sport nichts langweiligeres als Profifussball.
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    1. Antwort von Tim Serge (Dadness)
      Zumindest in der Schweiz nicht. Schauen Sie mal ein bisschen Premier League!
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    2. Antwort von Markus Baumann (pierrotlunaire)
      @Kohler: Wenn es nichts langweiligeres als Profifussball gibt, warum bemühen Sie sich dann ausgerechnet so früh am Morgen, diese Langeweile zu kommentieren? Haben Sie nichts Interessanteres zu tun? Sind Sie eventuell ein Profi-Langweiler im morgendlichen Grantelstadium? Draussen scheint die Sonne. Einen schönen Tag noch.
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    3. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Die neusten Nachrichten von YB geben mir leider Recht. Die Meisterschaft 2016/17 ist schon entschieden, und in den nächsten 10 Jahren wird der FCB keinen Herausforderer mehr haben. Ob es nun den Fusball Fans passt oder nicht, die Superleague ist etwa so spannend wie die Werbung am Fernsehen, man weiss schon was kommen wird. In diesem Sinn Gratulation an den FCB zu den nächsten 10 Meistertiteln und den anderen Clubs viel Spass beim Kampf gegen den Abstieg.
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