Wieder späte Tore: Benfica steht im Viertelfinal

Benfica Lissabon steht in den Viertelfinals der Champions League. Wie im Hinspiel entschieden gegen Zenit St. Petersburg auch im Rückspiel späte Tore zugunsten der Portugiesen.

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Zusammenfassung Zenit - Benfica

2:12 min, vom 9.3.2016

Nico Gaitan in der 86. und Anderson in der 96. Minute liessen Benfica im kühlen St. Petersburg jubeln. Die beiden Südamerikaner drehten die Führung des Brasilianers Hulk in einen 2:1-Sieg. Bereits im Hinspiel hatte Jonas das 1:0 erst in der 91. Minute erzielt.

Trotz des knappen Vorsprungs aus dem Hinspiel versteckten sich die Gäste in der Startphase nicht. Jonas sorgte per Freistoss schon nach 5 Minuten für die erste gefährliche Aktion. St. Petersburg zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und hatte durch Artjom Dsjuba kurz danach seine erste Chance.

Benfica kurzfristig zu passiv

In der Folge verflachte die Partie zusehends. Nach dem Seitenwechsel erhöhte St. Petersburg den Druck. Benfica beschränkte sich darauf, den Vorsprung zu verteidigen.

Diese Passivität wurde bestraft. Der kurz zuvor eingewechselte Igor Smolnikow scheiterte aus kurzer Distanz noch an Torhüter Santana, Hulk macht es dann aber mit einem Kopfballtreffer aus kurzer Distanz nach gut einer Stunde besser.

Chance und Tor auf der Gegenseite

Nach dem Rückstand wurde Benfica aktiver. Einen Kopfball von Innenverteidiger Victor Lindelöf parierte Torhüter Juri Lodigin. Aber auch die Gastgeber hatten das Viertelfinale vor Augen. Nach schönem Solo vergab Dsjuba frei vor Santana.

Vier Minuten später traf Gaitan per Kopf, nachdem Lodigin einen Schuss des eingewechselten Raul Jimenez an die Latte gelenkt hatte. Joker Anderson beseitigte die letzten Zweifel.

Benfica steht zum vierten Mal nach 1995, 2006 und 2012 in der Runde der besten Acht in der Königsklasse, Zenit verpasste den erstmaligen Einzug in die Viertelfinals.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 09.03.2016, 20:00 Uhr