Vom «König-Fahd-Pokal» zur etablierten Generalprobe

Vom 15. bis zum 30. Juni findet in Brasilien die insgesamt 9. Austragung des Confederations Cups statt. Wie erstmals 2001 dient der Wettbewerb für den Gastgeber als Generalprobe für die ein Jahr später stattfindende Weltmeisterschaft. Doch seine internationale Etablierung ging schleppend voran.

Brasiliens Captain Carlos Dunga bei der Pokalübergabe 1997. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Umzingelt Brasiliens Captain Carlos Dunga bei der Pokalübergabe 1997 in Saudi Arabien. Reuters

1992 erlebte das heute als «Confed-Cup» bezeichnete interkontinentale Fussballturnier mit der Austragung um den «König-Fahd-Pokal» in Saudi Arabien seine Geburtsstunde. Doch der vom 2005 verstorbenen saudischen König ins Leben gerufene Wettbewerb stiess auf überschaubares internationales Interesse.

1997 übernimmt FIFA die Organisation

3 Jahre später wurde das Teilnehmerfeld von 4 auf 6 Nationen aufgestockt, was die Popularität jedoch kaum steigerte.

1997 wurde das Turnier erstmals von der FIFA organisiert, welche neu 8 Länder antreten liess: Den Gastgeber, den Weltmeister und die Sieger der 6 Kontinentalmeisterschaften.

Durchbruch 1999 in Mexiko

Der Durchbruch gelang dem Turnier 2 Jahre später in Mexiko: In einem begeisternden Final vor 110'000 Zuschauern gewann der Gastgeber gegen Brasilien 4:3.

Seit 2001 in Südkorea dient das neu alle 4 Jahre ausgetragene Turnier als WM-Generalprobe für den kommenden Gastgeber.

Die bisherigen Confed-Cup-Sieger:

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Final ConfedCup 2009, Brasilien-USA («tagesschau» vom 29.06.09)

0:28 min, vom 10.6.2013