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EM-Qualifikation Granit Xhaka: «Habe viele Fehler gemacht»

Mit seinen nicht einmal 22 Jahren hat Granit Xhaka bereits einen beeindruckenden Erfahrungsschatz. Er versteht sich in der Nationalmannschaft als wichtiger Wortführer, obwohl er sich mit seinen Äusserungen in der Vergangenheit auch schon in Schwierigkeiten gebracht hatte.

Granit Xhaka zeigt Mitspielern die Richtung an.
Legende: Antreiber Granit Xhaka ist auch in der Nationalmannschaft ein Lautsprecher. Keystone

Am 27. September wird Granit Xhaka 22 Jahre alt. Was der junge Schweizer mit albanischen Wurzeln aber als Fussballer schon erreicht hat, ist durchaus bemerkenswert. U17-Weltmeister, Schweizer Meister, Cupsieger und Champions-League-Teilnehmer mit Basel, 30-facher Nationalspieler.

Im Sommer 2012 wechselte Xhaka in der Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach - und musste für seine provokativen Äusserungen zu den Mitspielern und seinen Ansprüchen gleich zu Beginn heftige Kritik einstecken. «Ich habe zu viel geredet, habe viele Fehler gemacht», gibt er sich heute selbstkritisch.

Xhaka: «Auch die Jüngeren dürfen ihre Meinung sagen»

Ein Leisetreter ist er deswegen nicht geworden. Sowohl bei seinem Klub wie auch in der Nationalmannschaft sieht sich der Mittelfeld-Spieler als wichtiger Wortführer. Das soll auch unter Vladimir Petkovic so bleiben: «In dieser Mannschaft ist das etwas Positives. Da dürfen auch die Jungen etwas sagen und die Älteren akzeptieren das», so Xhaka.

Jung und selbstbewusst

Zusammen mit seinem Klub-Kollegen Yann Sommer will er dieses Selbstbewusstsein auf die Mannschaft übertragen - auch im Spiel gegen England: «Es wird sicher schwer, das wissen wir. Aber wir müssen uns nicht verstecken.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 4.9.2014 18:45 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von G. Radola, Zürich
    Ich hoffe, Petkovic zieht Xhaka von der 10. Wenn er bei der Borussia zum Einsatz kommt, dann ist das im defensiven Mittelfeld, wo er auch hingehört. Dzemaili, Mehmedi, Shaqiri oder auch Fabain Frei würden diese Position bestimmt besser spielen, obwohl auch sie allesamt auf einer anderen Position spielen. Xhaka hat seine Qualitäten, doch auf dieser Position reichen ein paar gute Spielverlagerungen nicht. Andere Spieler machen fehlende Qualität mit Kampf wieder wett - andere Spieler.
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    1. Antwort von Nico Laus, Basel
      Xhaka weg von der 10, aber warum ins defensive Mittelfeld? Dort nimmt er auch geeigneteren Spielern den Platz weg. Fabian Frei müsste sich auch erst beweisen, aber der hat bisher noch nicht so viel Gelegenheit dazu erhalten wie Xhaka. In Basel erinnere ich mich bei Xhaka eigentlich vor allem an jene schwierigen bzw. verlorenen Spiele, wo Granit lustlos und uninspiriert übers Feld getrabt ist. Das passt für mich nicht zu einem, der sich als Wortführer sieht, denn ein solcher Tip muss beissen.
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  • Kommentar von Fritz Menger, Zürich
    Granit Xhaka hat generell in der Nati noch so gut wie gar nichts geleistet - ausser einigen eklatanten Fehlern. Gehört aus meiner Sicht sicher nicht in einem Stammelf und somit sollte sein Selbstverständnis auch ein anderes sein. Leistungsträger sollen Wortführer sein, nicht 21jährige Möchtegernstars, welche den Leistungsbeweis zu 100% schuldig geblieben sind. Wenn er den bringt, dann gerne....
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    1. Antwort von Kubilay, Zürich
      Herr Menger, entweder haben sie Tomaten auf den Augen oder verstehen wirklich nichts von Fussball. Die spielerischen Qualitäten von Granit Xhaka sind unbestritten. Seine Passqualität ist überragend. Er hat Übersicht auf dem Spielfeld, eine super Schusstechnik, und gehört in der Bundesliga zu den Spielern, die lange Bälle am präzisesten spielen können. Offensiv gibt es vielleicht "spektakulärere", punkto Tempo, Dribbling. Aber für die Stabilität im Mittelfeld ist Xhaka Gold wert.
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  • Kommentar von Georg Bill, Zürich
    Nach dieser grottenschlechten WM sollte er allerdings die Schnauze tief halten!
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    1. Antwort von D.H, Riehen
      Ein Wegweiser muss nicht in die richtige Richtung gehen, um den richtigen Weg anzuzeigen
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