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Kololli und Havertz im Fokus Zürichs Wirbelwind und Leverkusens Wunderkind

Der FCZ hat mit seinem nächsten Gegner Leverkusen einen gemeinsam Nenner: Beide hoffen auf ihre «Lebensversicherung».

Fussballspieler
Legende: Zürichs Benjamin Kololli (l.) und Leverkusens Kai Havertz. Freshfocus; Imago; SRF

Wenn Benjamin Kololli trifft, ist das für den FCZ stets ein gutes Zeichen. Nicht nur, weil die in dieser Saison torscheuen Zürcher für jeden Treffer dankbar sein müssen. Sondern weil sich der Mann im linken Mittelfeld angewöhnt hat, den gegnerischen Torhüter in den wichtigen Momenten zu überlisten.

  • In der Liga erzielte der Kosovare bislang 3 Tore. Beim 2:2 in Thun traf er doppelt, beim 3:3 gegen Leader YB netzte er ebenfalls ein.
  • Gegen Larnaka avancierte er zum Auftakt zum Europa-League-Helden, als er vom Penaltypunkt zum 1:0-Schlussresultat traf (und im Stadiongraben landete). Gegen Ludogorets, wiederum ein 1:0-Sieg, lieferte er den Assist.
  • In der Nations League schlug Kosovo Malta mit 3:1. Doppeltorschütze: Kololli, im Nationalteam als Linksverteidiger eingesetzt.

Kololli wirkte zuletzt also durchaus als personifizierte Lebensversicherung seiner Teams. Der nächste EL-Gegner Leverkusen ist ebenfalls auf eine solche Lebensversicherung angewiesen. Wenngleich in ganz anderen Sphären.

Sendehinweis

Die Partie zwischen dem FC Zürich und Leverkusen können Sie am Donnerstag ab 18:40 Uhr auf SRF info und in der SRF Sport App mitverfolgen.

... und dann kam Havertz

Der EL-Auftakt gegen Ludogorets war für Leverkusens bisherige Saison symptomatisch. Gegen einen nominell schwächeren Gegner lag man 0:2 hinten. Bis Kai Havertz eingriff. Mit einem Doppelpack führte er die Wende zum 3:2 herbei. Es war nicht das erste Mal, dass der blitzschnelle 19-Jährige die Werkself gerettet hatte. Auch beim folgenden 4:2 über Larnaka gehörte das Supertalent mit einem Tor und einer Vorlage zu den Aktivposten.

Shootingstar, Nationalspieler, Zukunftshoffnung

Dass am 4. Bundesliga-Spieltag mit einem 1:0 über Mainz die ersten Punkte eingefahren werden konnten, lag ebenfalls an Havertz. Mittlerweile hat Leverkusen viel Gewicht auf die Schultern des Teenagers geladen. Der Dauerbrenner des Bayer-Teams (nur Verteidiger Wendell hat mehr Einsatzminuten) zählt zu den grössten Zukunftshoffnungen. Nicht nur bei Leverkusen, sondern auch in der deutschen Nationalmannschaft.

Barcelona habe Havertz beobachtet, heisst es. Und schon wird mit irren Zahlen jongliert. Im dreistelligen Millionenbereich solle der Preis für einen allfälligen Transfer liegen. Zunächst aber muss sich der Shootingstar im Letzigrund beweisen. Gegen den FCZ, der dann ebenfalls eine Lebensversicherung auf dem Platz stehen haben wird.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 20.10.2018, 22:20 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von mario hellberg (fusci)
    Für mich eine der witzigsten Szenen der Fussballneuzeit, wie Kololli im Graben verschwindet! Habe damals live auch doof aus der Wäsche gekuckt und war froh als er wohlbehalten wieder auferstanden ist. Hätte ja unter Umständen böse Folgen haben können.
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