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Europa League Wer die Tore nicht macht

Der FC St. Gallen hat sich auch beim Premier-League-Klub Swansea nicht versteckt - am Ende allerdings resultierte eine «ärgerliche» 0:1-Niederlage. Auch im Thuner Lager war der Frust nach dem 1:2 in Genk angesichts der verpassten Chancen gross.

Der FC St. Gallen befindet sich in prominenter Gesellschaft: Nach einem Auftritt im Liberty Stadium zu Swansea mussten schon Arsenal oder Manchester City ohne Punkte die Heimreise antreten.

Der verschossene Penalty

Trotzdem war die Enttäuschung im St. Galler Lager natürlich gross: «Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, hatten Swansea meist gut im Griff», analysierte FCSG-Trainer Jeff Saibene nach der 0:1-Niederlage in Wales. «Leider verpassten wir die grossen Chancen zu Beginn, unter anderem den Penalty.»

Legende: Video «Der verschossene Penalty» abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Vom 03.10.2013.

Goran Karanovic konnte nach 14 Minuten aus 11 Metern anlaufen, doch der Stürmer zögerte beim Anlauf und scheiterte kläglich. «Das hat uns aber nicht aus dem Konzept gebracht», betonte Roberto Rodriguez. «Das Spiel hat vielmehr gezeigt, dass wir mit grossen europäischen Teams mithalten können.»

Mathys lobt Einsatzwille

Das Saibene-Team hat eine verblüffende Entwicklung hinter sich: Vor zwei Jahren noch in der Challenge League, mischt es nun Europa auf. Das 0:1 in Swansea war die erste Niederlage der Ostschweizer nach 12 Spielen. «Wir ziehen alle am selben Strick», erklärt Marco Mathys das Erfolgsgeheimnis. «Unsere Laufbereitschaft und unser Siegeswille ist enorm. Auch in Swansea gingen wir nicht ins Spiel, um 0:0 zu spielen.»

Thun muss «mit mehr dastehen»

Ähnlich war die Gefühlslage beim FC Thun nach dem 1:2 in Genk: Auch die Berner Oberländer beklagten in Belgien eine «ärgerliche» und «gar nicht zwingende» Niederlage. «Das sind Erfahrungen, die wir international machen müssen», sagte Thun-Trainer Urs Fischer. «Wenn man so viele Chancen hat wie wir, dann müssen wir am Ende zwingend mit mehr Ertrag dastehen.»

Beide Teams auf Rang 2

Trotz der beiden Niederlagen ist die Ausgangslage der beiden Schweizer Vertreter weiterhin gut. St. Gallen belegt in der Gruppe A punktgleich mit Valencia, in drei Wochen auswärts der nächste Gegner, den 2. Platz.

Auch der FC Thun ist in der Gruppe G auf dem 2. Platz klassiert, zwei Zähler vor Rapid Wien und Dynamo Kiew, dem nächsten Gegner.

3 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Was Streller betrifft habe ich mir auch überlegt, ob er (noch) international ausreicht. Kann man aber auf Grund seiner Präsenz, seiner Technik und seiner Bedeutung für das Team so sehen. Von den 4 besten Torschützen der letzten Saison spielen noch 2 in der Schweiz. Das Problem der Stürmer zeigt sich noch pointierter, wenn man in Betracht zieht, dass der letztjährige Torschützenkönig Scarione ein offensiver Mittelfeldspieler und kein Stürmer ist.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    In der Super League spielt ein einziger Stürmer, der über internationales Mass verfügt, Salah (Nati hat keinen guten Stürmer). Beispiele: Chermiti, spielt seit 2010 beim FCZ erzielte 11 Tore, Afum hochgelobt, erzielte bei YB fünf Tore, Ngamukol auch gelobt, seit Winterpause 2012-13 bei GC zwei Tore, Vonlanthen, seit 2009 (diverse Clubs) insgesamt 10 Tore. Dass Vonlanthen überhaupt in einem Kader der Super League auftaucht zeigt, dass erschreckende Niveau der Super League Stürmer.
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    1. Antwort von öhöööö safffttt, winterthur
      Streller??? der einzige gute Stürmer der Schweiz.
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