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Erfolg auf Nachwuchsstufe Auch die Schweden haben ihre Titelträger

Die Schweiz ist stolz auf ihre U17-Weltmeister von 2009. WM-Achtelfinalgegner Schweden hat einen Triumph auf U21-Stufe vorzuweisen.

Ludwig Augustinsson steht mit Schweden im Achtelfinal.
Legende: Könnte die ganze Welt umarmen Ludwig Augustinsson steht mit Schweden im Achtelfinal. Keystone

Was für die Schweiz der U17-Weltmeistertitel 2009 ist, ist für Schweden der U21-Europameistertitel 2015. Ein Highlight. Ein Triumph, der davor und danach nie mehr erreicht wurde.

Während bei der Nati in Russland ein Trio der WM-Helden von 2009 dabei ist (Granit Xhaka, Haris Seferovic, Ricardo Rodriguez), hat Achtelfinal-Gegner Schweden gleich ein Europameister-Septett im Kader.

Von diesen 7 Spielern – die 2015 im Final Portugal mit Spielern wie Raphael Guerreiro, Bernardo Silva oder Joao Mario im Penaltyschiessen bezwangen – gehörten in der WM-Gruppenphase 2 Verteidiger zur schwedischen Stammelf:

  • Ludwig Augustinsson: Der Spieler von Werder Bremen war in der Vorrunde einer von 4 schwedischen Feldspielern, die immer auf dem Feld standen. Und der inzwischen 24-Jährige spielte gross auf: Beim 3:0 gegen Mexiko gelang ihm der Führungstreffer. Es war Augustinssons 1. Tor im 18. A-Länderspiel.
Legende: Video Augustinssons Treffer gegen Mexiko abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 29.06.2018.
  • Victor Lindelöf: Der Söldner von Manchester United verpasste den Auftaktmatch gegen Südkorea aufgrund einer Erkrankung. Gegen Deutschland und Mexiko spielte er aber durch.

Die Offensiv-Kräfte John Guidetti (Alaves), Oscar Hiljemark (Genoa) und Isaac Kiese Thelin (Waasland-Beveren/Be) wurden alle im Turnierverlauf bereits einmal eingewechselt.

Die Verteidiger Filip Helander und Emil Krafth (beide Bologna) – auch sie zwei U21-Europameister von 2015 – kamen an der WM noch nicht zum Einsatz. Für Krafth nichts Neues: 2015 verletzte er sich kurz vor der EM-Endrunde in Tschechien und konnte keine Partie bestreiten. Lindelöf ersetzte ihn damals.

Nur allzu gerne würden die schwedischen U21-Helden in Russland auch bei den «Grossen» Geschichte schreiben. Im Schweizer Team werden aber nicht nur die U17-Weltmeister etwas dagegen haben.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

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