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Krise im Weltmeisterland? Deutschland auf dem absteigenden Ast

Deutschland früh ausgeschieden – und auch die Bundesliga spielt bei der WM in Russland nur eine Nebenrolle.

Legende: Video Deutschland scheitert in der Vorrunde abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 27.06.2018.

Es ist nicht die Saison Deutschlands. In den internationalen Wettbewerben erreichten nur 3 von 7 Klubs die K.o.-Runde – und dass der noch amtierende Weltmeister in Russland schon in der Gruppenphase scheiterte, ist mittlerweile ebenso bekannt.

Das frühe WM-Aus Deutschlands schlägt sich auch in der Statistik nieder:

  • Wenn am Freitag die Viertelfinals beginnen, sind nur noch 13 Spieler aus dem deutschen Profifussball dabei. Fast viermal so viele Akteure aus englischen Ligen (51) kämpfen noch um den WM-Titel. Spanien und Russland folgen mit je 24.
  • Die Bundesligaspieler gehören nicht zu den Hauptdarstellern, die Tore schiessen andere. Englands Torjäger Harry Kane (6) verdient sein Geld ebenso in der Premier League wie Belgiens Stürmerstar Romelu Lukaku (4).

Vor 4 Jahren beim deutschen Triumph in Brasilien hatte es noch ganz anders ausgesehen. Mit jeweils 35 Toren lagen Bundesliga und Premier League gleichauf. Rekordmeister Bayern München allein kam durch seine WM-Teilnehmer auf 18 Treffer. Die Bilanz des Bundesliga-Dominators nach den Achtelfinals 2018: null Tore.

Die WM-Torjägerliste nach Klubs

1. Barcelona, Tottenham, Paris SG
10
4. Real Madrid
9
5. Manchester United
7
6. Atletico Madrid
6
7. Villarreal, Liverpool, Manchester City
4
10. u.a. Borussia Dortmund
3

Hinweis: Es wurden die Klubs der vergangenen Saison gezählt, bei denen die Spieler bis zum 30. Juni und damit für die meisten WM-Spiele unter Vertrag standen.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

5 Kommentare

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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    ich wundere mich, dass Deutschland nach dem frühzeitigen Ausscheiden so stark kritisiert wurde. Immerhin haben sie 2014 eine perfekte WM gehabt...der grosse Unterschied zu 2014 ist, dass Schweinsteiger und Lahm jetzt nicht mehr dabei waren. Diese Bayern-Urgesteine waren wohl Protagonisten für den damaligen WM-Triumph. Das Team bestand glaub ich mindestens zur Hälfte aus Bayern-Spielern, die damals von Pep Guardiola trainiert wurden. Also Guardiola hatte wahrscheinlich indirekt grossen Einfluss..
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  • Kommentar von Pascal Stäter (ZACKI)
    Das die WM so gelaufen ist, wie sie ist. Lag vor allem am schlecht zusammen gestellten Kader. Daher war ein frühes aus vorherzusehen. Junge hungrige gibt es genug, die im kollektiv in Zukunft wieder vorne mit spielen können. Jedoch hätte man LÖW feuern müssen.
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  • Kommentar von Richard Hofer (Gletscherpilot)
    Für was solche Statistiken taugen sollen ist mir schleierhaft... Mal läuft‘s, mal eben nicht. Lediglich die Schweizer Nati spielt konstant Sch... wenn‘s drauf ankommt
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