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Medienkonferenz der Schweiz Keine Angst vor einem Penaltyschiessen

Das sagen Nationalcoach Vladimir Petkovic und Spielmacher Granit Xhaka am Tag vor dem Achtelfinal gegen Schweden.

Coach Petkovic strahlte an der Medienkonferenz am Montag sehr viel Zuversicht aus. «Wir haben die letzten Tage genützt, um herunterzufahren und uns zu erholen.» Alle Spieler ausser den gesperrten Stephan Lichtsteiner und Fabian Schär stünden bereit. Man sei top vorbereitet, erklärte Granit Xhaka.

Zwei provokative Fragen an Xhaka

Der Arsenal-Profi wurde von schwedischen Journalisten gleich doppelt ins Visier genommen:

  1. Die Ankündigung von Mikael Lustig: Der schwedische Verteidiger hatte im Vorfeld gesagt, er wolle, dass Xhaka vom Platz fliege. Darauf angesprochen meinte der Nati-Regisseur: «Provokationen gehören dazu. Ich habe viel gelernt aus der Vergangenheit. Ich werde versuchen, dass sie mich nicht aus dem Spiel kriegen und dass ich möglichst lange auf dem Platz stehen kann.»
  2. Auch die Doppeladler-Geste des Schweden Pontus Jonsson im Training kam zur Sprache. Xhaka ging nicht auf das Thema ein und meinte: «Ich habe die Frage nicht verstanden.»
Legende: Video Xhaka: «Provokationen gehören dazu» abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 02.07.2018.

Xhaka ohne Penalty-Trauma

Schliesslich wurde Xhaka noch auf seinen Fehlschuss an der EM 2016 gegen Polen angesprochen. Auch der 25-Jährige hat die beiden Penaltyschiessen am Sonntag verfolgt.

Klar kommen da Gedanken hoch, aber ich kann normal schlafen und muss nicht jeden Tag nachdenken. Wir versuchen ohnehin, das Spiel nach 90 oder 120 Minuten zu entscheiden. Aber wenn es so weit kommen sollte, werde ich sicher fragen, ob ich schiessen darf.
Autor: Granit Xhaka

Die Antwort gefiel Coach Petkovic. «Solche Typen brauchen wir», meinte er lächelnd. Man habe noch weitere Ziele als «nur» das Spiel gegen Schweden, sagte Xhaka. Den dritten Achtelfinal in Folge an einer Endrunde nehme man in vielen Punkten verbessert in Angriff. Das wolle man zeigen. Dass andere Nationen die Schweizer Tableauhälfte als leicht einstuften, könne der Nati nur recht sein, meinte Petkovic.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

29 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    Also so langsam verliere ich das Verständnis für viele Kommentare. DIe Spieler der NATI haben allesamt den Schweizer Pass. Also sind es Schweizer. Wieviele der sich immer wieder aufregenden Kommentarschreiber haben einen migrangten Hintergrund? Ich meine damit auch Leute die mal aus dem Norden = Deutschland vor Generationen eingewandert sind. ES ist völlig falsch dieses Thema heute noch so zu diskutieren. Freuen wir uns alle dass die NATO soweit gekommen ist und freuen wir uns auf das Spiel.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Na na, in paar stunden wissen wir wer gewonnen hat, kurz darauf auch hier, wer warum nicht, und wer weswegen doch, wer wen provoziert hat, mit welchem sturm man verloren oder gewonnen hat, allenfalls gewonnen hätte, und woran die gelfrisuren und nationalhymmnen schuld sind... Bin ich mal gespannt.
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  • Kommentar von Lars Lang (goat10)
    Ich kann mir diese Aktionen von Schweden nur so erklären, dass sie wissen, dass die Schweiz besser ist und sie probieren so Unruhe zu stiften, was jedoch nicht gelingen wird, wieso sollten sie sonst so auf die Schweizer eingehen? Lustig wird seine Antwort auf dem Platz bekommen, wenn Xhaka wieder trifft. Er wird noch merken, dass er sich ins eigene Bein geschossen hat, denn ich weiss, wen Xhaka provozieren wird, wenn die Schweiz weiterkommen würde...
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